Was für Jungs!
Ich kann mich noch genau erinnern, wie wir uns auf dem Pausenhof in der Grundschule darum gestritten haben, wer welchen Charakter vom A-Team spielen darf. Umso größer meine Vorfreude auf dieses filmische Ereignis (Für den Trailer aufs Bildchen klicken):
Add comment Januar 20, 2010
Kleine Gewinner des globalen Klimawandels (Teil 5): Eco Verkehrsampeln
Das Leben auf der Strasse kann so einfach sein, wenn man ein klein wenig die Umwelt schonen möchte, obwohl man mit dem Auto von A nach B fährt. BMW beweist es mit der Start-Stop-Automatik, die vor gar nicht langer Zeit in der Werbung vorgestellt wurde:
Weitergedacht: Damjan Stankovic hat mit seinem Ampel-Konzept [relogik.com] nicht nur ökologisch wie auch ökonomisch eine exzellente weitere Benchmark gesetzt, sondern auch noch einen Red Dot Design Award 2009 gewonnen. Die Idee ist simpel: Stehst Du vor der Ampel weißt Du nie wie lange noch rot ist bzw. schon war. Dieses Konzept funktioniert etwas anders als bisherige System, die sich am Fußgänger orientieren. Hier steht der Autofahrer im Mittelpunkt der physisch clever integrierten Art und Weise einer Ampelschaltung.
Eko Light wurde so entwickelt, dass man es einfach auf bestehende Ampelanlagen ohne viel Aufwand installieren bzw. nachrüsten kann. Die Vorteile:
- Weniger Verschmutzung, da die Autofahrer noch bewusster ihre Motoren abschalten können – das reduziert CO2-Emissionen während des Wartens.
- Weniger Kraftstoffverbrauch, denn das Ausschalten der Fahrzeugmotoren senkt den Kraftstoffverbrauch auf lange Sicht … wie BMW es uns gelehrt hat.
- Weniger Stress, da Fahrer/Fußgänger exakt wissen, wie lange zu warten ist.
- Sicherheit beim Fahren (+) Zahl der Verkehrsunfälle (-).
Liebe Münchner, nicht Ampeln sollten Eure Feindbilder sein. Ja, sie verbrauchen Strom, aber auch das kann man wieder nutzen. Auch in Eurem Sinne. Da hättet auch ihr drauf kommen können.
[via Infosthetics, Gizmodo and @krees]
1 comment Januar 19, 2010
Für Freunde gepflegter Indie-Musik
Die Macher der RP-Beilage “Herzrasen” haben sich die Mühe gemacht und das Netz nach netten Indie-Stücken abgegrast. Wer mag, kann sich daraus einen kleinen Sampler zusammenstellen:
Add comment Januar 13, 2010
Nach den Drogen und dem Krieg kommt die Musik
Der US-TV-Denker David Simon schlägt wieder zu. Nachdem er mit den Serien The Wire
und Generation Kill
Fernsehgeschichte geschrieben hat, widmet sich Simon in seinem nächsten Projekt Treme der Musikerszene in New Orleans. Kann es gar nicht mehr abwarten!
Add comment Januar 12, 2010
Schnäppchenjagd bei Quelle vs. Geiz ist Geil Mentalität der Deutschen
NEIN, ich werde meine Weihnachtsgeschenke nicht bei Quelle kaufen. Das habe ich in den letzten Jahren nicht gemacht und werde es dieses Jahr auch nicht tun. Auch wenn ich seit heute bis zu 30% Preisnachlass auf Hosen, Playstation und alle möglichen anderen kleinen und großen Elektrogeräte bekommen könnte. Um ehrlich zu sein erschreckt es mich, dass gestern (Sonntag (!!!), den 01. November 2009 = Feiertag = Allerheiligen = die Menschen haben Zeit???) der Quelle Online-Shop Server mehrfach in die Knie gegangen ist. Wie die Geier stürzen sich die Deutschen derzeit auf den größten Rausverkauf den Deutschland je gesehen hat. Man profitiert vom Unglück der anderen.

Die Debatte über die Nachhaltigkeit des Konsum in Deutschland wird nun nicht erst seit gestern geführt. Auch das sich die Krise breiter macht als ursprünglich gedacht ist schon ein alter Hut. Was derzeit offensichtlich für viele Deutsche zählt ist der eigene Profit aus der Notlage der anderen. Perfide Situation nenne ich das aus ethischer Sicht. Ökonomen könnten es wohl wahlweise mit Keynes („Allgemeinen Theorie der Beschäftigung, des Zinses und des Geldes.“) oder auch Schumpeter („schöpferische Zerstörung“) erklären – beide Namen tauchen derzeit gefühlt oft in der öffentlichen Diskussion auf. Der eine wohl eher im Kontext der retrospektiven Analyse, der andere wohl eher bezüglich der nach vorne gerichteten Neuordnung. Die Psychologen reden derzeit übrigens oft über “die Ängstlichen” und “die Machtlosen” – es geht um Kontrollverlust und das Gefühl der diffusen Bedrohung. Beides führt zu Unsicherheit. Wie der oben genannte Rest wahrscheinlich auch, denn es versteht ja (fast) keiner.

Mein Punkt soll aber ein anderer sein: Schweinebillig überzeugt oft auch den “unsichersten” Skeptiker und schaltet den Verstand komplett aus. Dabei sollte hinterfragt werden, wie es überhaupt zu den vielen Räumungsverkäufen/der steigenden Zahl der Insolvenzen gekommen ist. Hängen beide Beobachtungen vielleicht zusammen? Haben wir es nicht selber in der Hand wo und was wir einkaufen – damit verbunden dann auch wo Menschen = WIR eine realistische Chance als Angestellte haben. Wie unreflektiert aber Deutschland durch die Welt läuft, zeigt dieser Feldversuch zum Thema Billigfleisch auf dem Hamburger Wochenmarkt – Danke an NDR Extra 3:
Tobi Schlegel verkloppt Schweinefleisch nach einem Dioxinskandal auf einem Hamburger Wochenmarkt. Klar wird mal kritisch = verunsichert nachgefragt, aber die Bude ist am Ende des Tages leer gefegt. Mich erinnert das an eine Schlagzeile der SZ vor ein paar Tagen: “Sozialkaufhäuser in Deutschland boomen – ein Zeichen dafür, dass es vielen Menschen immer schlechter geht.” Frage: Geht es den Menschen nicht noch schlechter, wenn sie alles Billige in sich reinschieben/konsumieren?
Nun sind die Waren bei Quelle günstiger – nicht weil schädlich oder besonders billig produziert, sondern weil die Firma abgewickelt wird. Emotional geht es darum, dass ein ehemals als sicherer Arbeitgeber geltender und auch «Leuchtturm für den Aufbau Ost» vom Markt verschwindet. Rational ist es eher der Punkt, dass plötzlich der Andrang bei Quelle riesengroß ist – bis dato hat den Laden keiner mit dem Arsch angeschaut. Und morgen ist Quelle in der breiten Masse der Schnäppchenjäger auch schon wieder vergessen. Dann gibt es nämlich mindestens 50% bei Rudis Resterampe. Handelt so der moderne hybride Konsument? Wenn ja, dann schade. Denn mit etwas bewussterem Umgang und Nachdenken wäre (vielleicht nicht nur) die Quelle Geschichte anders ausgegangen. Auch WIR = Konsumenten hatten es in der Hand. Nicht nur das Management. Das ist mir nun klar geworden. Wem nicht, der sollte mal in den nächsten Tagen bei Quelle “Shoppen” gehen und lernen, wie die “verunsicherten” Köpfe auch noch feilschen. “Ihr braucht das doch eh nicht mehr, dann könnt ihr es mir auch für 5 Euro statt für zehn geben.” höre ich schon jetzt.
Add comment November 2, 2009
Sind in 5 Wochen wirklich schon Bundestagswahlen?
Derzeit hat man das Gefühl, dass wir uns gar nicht im Wahlkampf befinden: bei BILD Online geht es heute um Aliens, natürlich GM, Nowitzky-Ex, Frank Elstner, den FC Bayern und Jackos Todesakte. Auf dieser Basis geht es glaube ich nicht nur mir so. Entweder gehen die politischen Highlights (und ich meine nicht die Sommerinterviews der letzten Wochen) alle an mir vorbei oder es gibt sie einfach nicht. Schade eigentlich, denn nach dem innovativen US Wahlkampf aus dem letzten Jahr hatten wir uns alle recht viel versprochen. Online wie Offline. Doch bereits die Europawahl hatte gezeigt, dass es schwerfällig werden würde. Nicht nur hinsichtlich der Wahl-Beteiligung. So rettet man sich derzeit vor allem durch kreative Bewertungen in der regionalen Presse über ein leeres Tal der deutschen Politik. Und mit einem Rückblick:
Perfekter Zeitpunkt also, sich mit seinen Kollegen einzuschließen, um ein erstes Fazit auf der Basis des Wahl-im-Web-Monitors (DB Research zum Thema “Wahlkampf in der digitalen Welt – Parteien auf der Jagd nach Unentschlossenen) zu ziehen, wie denn der Online-Wahlkampf bei den großen deutschen Parteien läuft. Die ursprünglichen Prognosen hierfür letztes Jahr waren kurz gesagt bitter. Angela Merkel lächelt uns auf Facebook entgegen und Frank-Walter Steinmeier erzählt von der neuen Kampagne auf Twitter. Das ist nur ein Auszug, doch diese Impressionen beantworten noch nicht die zentrale Frage: Welchen Effekt [Kommentar via Welt Online] haben diese Social Media-Aktivitäten wirklich [Meinung via ARD.de; siehe auch Focus] auf den Wahlausgang? Was ist nach dem Obama-Social-Media-Hype in Deutschland übrig geblieben?
In der Spezialausgabe des Wahl-im-Web-Monitors [PDF] schauen wir uns genauer an, welche Effekte die Social Media-Gehversuche der Parteien hatten und wagen einen Ausblick darauf, wie man die klassische Markt- und Meinungsforschung durch das Social Media-Monitoring in Echtzeit ergänzen kann. Überhaupt scheint das Thema ein fast exklusives Erforschungsfeld von nur wenigen Protagonisten zu sein. Die besten Beispiele meiner Meinung nach sind neben dem Wahl-im-Web-Monitor (Weber Shandwick/Radian6): wahl.de, wahlradar.de, parteigezwitscher.de, meinVZ.de, XING.com, waehlr.de – via Spreeblick gibt es noch ein paar mehr Informationen zum Thema “Grafische Politik-Monitore”. Dennoch mein Fazit: Es gibt noch viel zu tun!
6 comments August 25, 2009
3-2-1-meins | Nachwuchs auf 28 Zoll
Jetzt wo (Singlespeed) Fahrräder zu den Gewinnern des globalen Klimawandels gehören und Vintage irgendwie auch im Trend liegt konnte ich nicht wiederstehen: ich bin megastolz und stelle hier nun mein neues Motobecane Vintage Singlespeed Rennrad aus den 70er Jahren vor. Sensationell viele Originalteile, liebevoll gepflegt und sanft restauriert. Das waren die Worte des Vorbesitzers. Von mir gibt es ab jetzt nur noch das Hinterrad zu sehen.
Add comment Juli 3, 2009
Spuren der Vergangenheit
Irgendwie haben mich heute drei deutlich in der Vergangenheit liegende Erinnerungen wieder eingeholt. Dankeschön dafür an mein Hirn, denn sie haben alle mit Musik, Bristol und Street Art zu tun. Es könnte also schlimmer sein. Mir sollte aber zu denken geben, dass alle drei Elemente derzeit viel zu kurz kommen. Das muss sich ändern – schnell!
Das Red Bull Music Academy Radio hat mich auf einen echt schönen Mix von DJ Pinch aus dem Tectonic in Bristol gebracht. Nun kann der Sommer anfangen. #summerOF1995
RBMA Radio – DJ Pinch (Tectonic, Bristol) – Train Wreck Mix
LTJ Bukem ist immer noch der Größte – das Interview mit dem D`n`B-Großmeister gibt es pünktlich zum neuen Album Fabric Live CD Nr. 46. Ein must have! #earth3
Von wegen Wände beschmieren: via kraftfuttermischwerk.de bin ich auf eine großartige Graffiti-Doku aus dem Jahre 1998 gestoßen. Spätestens bei Goldie war ich mittendrin. #graffiti
Add comment Juni 23, 2009
I wish I’d done that
Habe gerade den Planning Insight gefunden und bin beeindruckt: “If your music is going to end up in the hands of street performers why not start with them and teach them to play your unreleased songs before the album is released.” Ich höre die Löwen schon brüllen in Cannes. Es ist übrigens mal wieder beeindruckend und erstaunlich zugleich, was in der Liste der Cannes Predictions 2009 genannt wird.
Add comment Juni 18, 2009








