3-2-1-meins | Nachwuchs auf 28 Zoll
Jetzt wo (Singlespeed) Fahrräder zu den Gewinnern des globalen Klimawandels gehören und Vintage irgendwie auch im Trend liegt konnte ich nicht wiederstehen: ich bin megastolz und stelle hier nun mein neues Motobecane Vintage Singlespeed Rennrad aus den 70er Jahren vor. Sensationell viele Originalteile, liebevoll gepflegt und sanft restauriert. Das waren die Worte des Vorbesitzers. Von mir gibt es ab jetzt nur noch das Hinterrad zu sehen.
Add comment Juli 3, 2009
Spuren der Vergangenheit
Irgendwie haben mich heute drei deutlich in der Vergangenheit liegende Erinnerungen wieder eingeholt. Dankeschön dafür an mein Hirn, denn sie haben alle mit Musik, Bristol und Street Art zu tun. Es könnte also schlimmer sein. Mir sollte aber zu denken geben, dass alle drei Elemente derzeit viel zu kurz kommen. Das muss sich ändern – schnell!
Das Red Bull Music Academy Radio hat mich auf einen echt schönen Mix von DJ Pinch aus dem Tectonic in Bristol gebracht. Nun kann der Sommer anfangen. #summerOF1995
RBMA Radio – DJ Pinch (Tectonic, Bristol) – Train Wreck Mix
LTJ Bukem ist immer noch der Größte – das Interview mit dem D`n`B-Großmeister gibt es pünktlich zum neuen Album Fabric Live CD Nr. 46. Ein must have! #earth3
Von wegen Wände beschmieren: via kraftfuttermischwerk.de bin ich auf eine großartige Graffiti-Doku aus dem Jahre 1998 gestoßen. Spätestens bei Goldie war ich mittendrin. #graffiti
Add comment Juni 23, 2009
I wish I’d done that
Habe gerade den Planning Insight gefunden und bin beeindruckt: “If your music is going to end up in the hands of street performers why not start with them and teach them to play your unreleased songs before the album is released.” Ich höre die Löwen schon brüllen in Cannes. Es ist übrigens mal wieder beeindruckend und erstaunlich zugleich, was in der Liste der Cannes Predictions 2009 genannt wird.
Add comment Juni 18, 2009
Globalisierte Gänsehaut
Meine Schwester hat mich gerade auf dieses feine Video aufmerksam gemacht. Schön laut auf drehen und Spaß haben!
Add comment Mai 1, 2009
The next Hype (8): Guerilla Verantwortung
Als Les UX bezeichnet sich eine Untergrundorganisation, die sich der Bewahrung von Geschichte und Kultur verborgener Ecken in Paris verschrieben hat. So restaurieren sie bspw. illegal verwahrlostes Kulturgut … und übernehmen dafür die volle Verantwortung. So ist es auch bei der großen Uhr des Panthéons geschehen, welche nach nur 50 Jahren Stillstand heute wieder funktioniert. Für die unerlaubte Restaurierung hatte der Uhrmachermeister Jean-Baptiste Viot einige kaputte Teile eigens neu manuell angefertigt. In Sachen Selbstmarketing aber auch kein schlechter Schachzug: Einen besseren Beweis seiner Fähigkeiten hätte man kaum inszenieren können.
Add comment April 30, 2009
Wolfram Alpha vs. Google | pros and cons of a semantic web search
Es gibt Dinge, die machen auch mir Angst. GBTV heißt geekbrief television … wow, ich wusste gar nicht, dass der Name schon vergeben ist. Irgendwie aber auch naheliegend. Genau das bereitet mir Sorgen. Der erste Hinweis der charmanten Cali ‘chief geek’ Lewis ändert dies aber schlagartig – meine Aufmerksamkeit hat sie bis Minute 1:12 …
“wolframalpha.com WILL give you the answer!” Das ist für mich der zentrale Punkt. Ich forsche weiter. Die Jungs vom Spiegel waren mal wieder schneller: die Überschrift verspricht den zukünftigen Google Killer. Angst macht sich wieder breit bei mir. Eine noch größere Datenkrake, die die andere frisst? Dabei bin ich doch gar nicht so. Folgender Beitrag baut meine Bedenken nicht ab:
Ok, was wäre also, wenn ich wissen möchte, wie viele Festmeter Nadel-Holz in den deutschen Wäldern dem Orkan Kyrill zum Ofer gefallen sind?! Was, wenn mir das Wetter nicht passt und ich wissen möchte, welche statistische Wahrscheinlichkeit es im April gibt?! Was, wenn mir WolframAlpha die Anmtwort darauf gibt?! Details hierzu gibt es im Wolfram Blog.
Was sind also die Vorteile einer Suchmaschine, die nicht Google, Yahoo & Co. imitiert, sondern völlig neue Parameter zu Grunde legt: Semantik. Tim Berners-Lee hat im Februar 2009 auf der TED Konferenz noch über The next Web of open, linked data. gesprochen – eine kurze Zusammenfassung gibt es hier. Von mir nur eine kurze, sehr einfache Beschreibung:
“Zurzeit können im World Wide Web nur menschliche Benutzer Produkt- und Dienstleistungsinformationen lesen
und interpretieren. Hingegen ermöglicht die innovative Technologie des Semantic Web auch Maschinen bzw. digitalen Assistenten diese Informationen zu finden und zu interpretieren. Auf Semantic Web-Technologien basierende Suchmaschinen orientieren sich also nicht an Stichworten, sondern können Produkte und ihre Eigenschaften vollständig erfassen und für den Menschen verständlich verarbeiten. Dieses „Next Generation Web” befindet sich derzeit im Entwicklungsstadium.” [via LexPress]
Laut Spiegel Online wird auch in Deutschland [pdf] fleißig an dem Thema geforscht und weiterentwickelt. Es geht vor allem darum, dass das Semantic Web die Menschen noch zusätzlich aktivieren könnte, Inhalte grenzüberschreitend miteinander zu teilen. Die so gennante >> Share Economy << ist eh gerade ein Blockbuster-Thema – siehe hier.
Die Vor- und Nachteile des Semantic Web (und damit auch Nach- und Vorteile einer Google Welt) liegen irgendwie klar auf der Hand: es werden Verbindungen hergestellt, die es vorher nicht gab und der “menschliche Faktor” wird stärker integriert. Wow .. um mehr darüber zu erfahren habe ich mir deswegen gerade dieses Buch VORbestellt … hängt irgendwie semantisch mit dem Thema hier zusammen und wurde gerade via Twitter empfohlen.
Add comment März 24, 2009
Vergesst den Tatort…
Bin gerade völlig absorbiert von der US-Serie The Wire. Es geht um eine Drogen- und Mordermittlung in Baltimore. Kann ich jedem nur empfehlen. Kleines Schmankerl für die Dialoge gefällig?
Add comment März 20, 2009
The next Hype (7): Mobile Minority Report
Ein 350$ Investment in die Zukunft. Dank MIT Media Labs und ihrer Fluid Interface Group kommen wir dem Minority Report und Tom Cruise ein Stückchen näher.
1 comment März 17, 2009
The next Hype (6): analog Twitter(n)
Twitter kommt ja derzeit auch in Deutschland immer mehr in aller Munde. Kein Wunder, denn die großen Gazetten sind ja voll von (klugen) Handlungsanweisungen zum richtigen Umgang mit dem Microbloggingdienst (siehe F.A.Z., der standard, absatzwirtschaft, Handelsblatt, etc.) und diksutieren dabei vermehrt mit sich selber (Welt) über die Ernsthaftigkeit der Beiträge. Dabei vergessen wir alle eine Sache völlig: unsere derzeitige (begründet in der Krise) kollektive Sehnsucht und Rückkehr zu wahren (echten) Werten. Renovieren und Sanieren ist gerade en vogue – zu Hause soll es schön muckelig werden (wenn es draußen kalt wird und das Geld auf der Bank keine Zinsen mehr bringt) … und am Millerntor transferiert man auch Twitter ins Reale und schafft echte Werte – danke Jungens!

[via Ring2] … übrigens: wer wirklich wissen will wie es geht, orientiert sich an den Erfolgsstrategien der ganz Großen. Diese sechs glorreichen Strategien kann man übrigens exzellent für weitere REAL TWITTER EXPERIMENTE nutzen.
Der absolute Oberhammer sind aber die PaperTweet3d: Augmented Reality T-shirts from squidder on Vimeo.
2 comments Februar 26, 2009




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