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NS08 schlägt iPhone, G1 und Omnia
Wer hätte das gedacht: vor ein paar Wochen schreibe ich weiter unten noch ganz verträumt zum Thema mobile Beamer und die Zukunft in weiter Ferne. Jetzt sehe ich heute mit einem kleinen Tränchen im Auge, dass wir nur noch ganz wenige Meter weg sind vom mobilen Kinogenuss im Handyformat. Danke nach Kanada! Übrigens würde ich die Luftpumpe nicht vermissen.
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PS: Sensationelle (virale) Kampagne für Nova Scotia. Der nächste Urlaub ist gebucht.
Add comment Oktober 30, 2008
Festnetz wird zum teuren Luxusvergnügen
Nachdem man mich nun schon mehrfach gerügt hat, dass ich keinen Festnetzanschluss (und -telefon) mehr habe (deswegen telefoniert man jetzt weniger) und mich in der letzten Woche leidenschaftlich zum T-Mobile G1 geschrieben habe – für dieses mobile Gerät braucht man definitiv keinen Festnetzanschluss – fühle ich mich endgültig motiviert ein paar ergänzende Takte dazu loszuwerden. Einerseits als Rechtfertigung für mein unzeitgemäßes und unangepasstes Handeln heute. Andererseits aber gerne auch als Argumentationsgrundlage für alle, die meiner Vision folgen möchten.
Was in Amerika schon deutlich weiter fortgeschritten ist wird bei uns erst in ein paar Jahren so deutliche sichtbar werden: Ja, auch wir schaffen das Festnetz ab. Weil es zu teuer ist/ wird. Frei nach dem Motto ‘Always on, always connected’ werden in den nächsten Jahren immer weniger Gesprächsminuten auf das Festnetz entfallen. Und damit auch in zahlreichen Haushalten überflüssig und abgeschafft. Warum?
Nielsen hat sch hier das Thema zumindest für Amerika schon etwas genauer zur Brust genommen. Hier können sogar schon Aussagen darüber getroffen werden, wer sich seines Festnetzanschluss entledigt hat. Es sind, und das überrascht nicht wirklich, die Jungen und die Armen – 2/3 sind unter 35 Jahre alt und 46% verdienen weniger als 50.000$ pro Jahr. Es konnte nachgewiesen werden, dass Singles und Doubles verglichen mit einem Festnetztelefon bis zu 33$ pro Monat sparen können. Das sind eine Menge Big Mäc.
Ich möchte mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber ich könnte mir eine ähnliche Entwicklung auch für Deutschland vorstellen. Rein statistisch gesehen hat jeder Deutsche etwas mehr als einen Mobilfunkvertrag, das heißt Festnetz konkurriert gegen Handy und nicht umgekehrt.
Mit den jüngsten Smartphones wird nun auch noch Internet mobiler und VoIP verfügbarer. Die Prognose für die nächsten 10 Jahre sagt, dass gerade Privathaushalte mit mittlerem Einkommen sich für eine sog. Medien-Flatrate entscheiden werden, die einfach alle Verbindungen des täglichen Lebens beinhaltet und abdeckt.
2 comments September 27, 2008
the future of mobile
Nach dem ich auf der OMD vor ein paar Tagen schon von allen Ecken zum Thema MOBILE IRGENDWAS inspiriert wurde (und auch hier (m)einen ersten Eindruck zur möglichen Richtung der Reise in Zukunft gebloggt habe) folgt nun noch mal ein etwas anderer Blickwinkel.
Das Internet hat in den letzten zehn Jahren seit der Google Gründung enorme Auswirkungen auf das Leben der Menschen auf der ganzen Welt gehabt. Es hat Politik, Unterhaltung, Kultur, Wirtschaft, Gesundheitswesen, Umwelt und fast jedes andere Thema das wir uns denken können verändert. Was uns noch bevorsteht können wir nur vermuten. Eine der wesentlichen, phänomenalen technologischen Meilensteine ist gestern in New York vorgestellt worden. Big hands for the T-Mobile G1. Aber was sich dort entwickeln wird trifft noch keine Aussagen darüber, wie wir als Verwender uns anpassen werden und (noch wichtiger) wie es uns beeinflussen wird. Im Google Blog selber wird ‘nur’ die Zukunft skizziert mit „smart alerts, augmented realities, crowd sourcing goes mainstream, sensors are everywhere and safer software through trust and verification.“ Das sind alles Möglichkeiten. Möglichkeiten, die aus heutiger Persepktive der Verwender gar nicht so weit weg sind:
Add comment September 24, 2008
Warten auf das Google Phone … das T-Mobile G1 ist endlich da
Gerade war es soweit … ich bin noch ganz aufgeregt: Das Google Phone ist endlich offiziell in New York vorgestellt worden. Und ich war live dabei. Auf TWIST habe ich außerdem parallel verfolgt, was alles über T-Mobile, Google und das Baby G1 getwittert wurde. 179 $ soll das Gerät nun mit Vertrag in den USA kosten. Das Thema Android kam mir fast ein klein wenig kurz. Die vier wichtigsten Dinge rund um das Thema T-Mobile 3G sind hier nachzulesen.
Hat das Warten jetzt ein Ende. Schätze nicht, denn bis das Gerät in Deutschland zu bekommen ist wird es noch etwas dauern. T-Mobile ist ja sehr geübt darin, seit das iPhone von Apple gelauncht wurde.
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Eine Sache bleibt aber dennoch in meinen Augen ungeklärt: nämlich die Frage, ob das jetzt das T-Mobile G1 von Google jetzt die große Revolution ist, oder nicht. Die Antwort darauf kann sehr unterschiedlich ausfallen wie ich feststellen musste.
Für Entwickler ist vor allem Android das Zugpferd, denn im Gegensatz zum iPhone muss man nicht erst viel Geld bezahlen und ein Sicherheits-Check-Verfahren durchlaufen, was schlimmer als die Einreise nach China nach den Olympischen Spielen ist, um ein Developer Set zu bekommen. Und im Gegensatz zu Symbion und Windows Mobile ist es auch nicht so streng limitiert, eigene Anwendungen einzupflegen.
Für den Endnutzer des G1 bietet das HTC Gerät erst mal nix wirklich Neues. Endkunden werden wohl zukünftig danach entscheiden, was das heute vorgestellte Smart Phone an Applikationen bietet. Der Erfolg wird somit langfristig bestimmt werden basierend auf der Qualität der mitgelieferten und verfügbaren Applikationen. Und davon gibt es zumidnest heute schon ein paar, die mir die Schuhe ausziehen: have a look at hier, hier und das Demo gibt es hier.
Und das sind die 10 guten Gründe, warum Android und nicht T-Mobile oder HTC oder Google das Apple iPhone bis Ende des Jahres in den USA wegblasen haben werden wie nix.
2 comments September 23, 2008





