Wer hätte das gedacht: vor ein paar Wochen schreibe ich weiter unten noch ganz verträumt zum Thema mobile Beamer und die Zukunft in weiter Ferne. Jetzt sehe ich heute mit einem kleinen Tränchen im Auge, dass wir nur noch ganz wenige Meter weg sind vom mobilen Kinogenuss im Handyformat. Danke nach Kanada! Übrigens würde ich die Luftpumpe nicht vermissen.
)
PS: Sensationelle (virale) Kampagne für Nova Scotia. Der nächste Urlaub ist gebucht.

Oktober 30, 2008
… Handyverträge. Nein, die 4 Milliarden beziehen sich zur Abwechslung mal nicht auf ein aktuelles Übernahmeangebot für ein in Not geratenes Finanzinstitut in den USA oder gar das Angebot der Deutschen Bank für die angeschlagene FORTIS … heute hier und morgen weg. Kürzlich hat die Internationalen Telekommunikations-Union (ITU) in Genf ihre aktuellen Zahlen zur weltweiten Handynutzung veröffentlicht.
4 Mrd. ist krass beeindruckend!

Also, wenn das T-Mobile G1 bis Dezember in den USA das iPhone überholt haben möchte, dann aber mal ran. Jeder Vertrag zählt. Die Zälungen lassen jedoch jeweils zwei Tatsachen ausser Acht: In vielen Industrieländern besitzen die Menschen oft mehr als nur einen Vertrag, während sich in Entwicklungsländern meist mehrere Personen ein Handy teilen. Soweit die Fakten.
September 30, 2008
Nach dem ich auf der OMD vor ein paar Tagen schon von allen Ecken zum Thema MOBILE IRGENDWAS inspiriert wurde (und auch hier (m)einen ersten Eindruck zur möglichen Richtung der Reise in Zukunft gebloggt habe) folgt nun noch mal ein etwas anderer Blickwinkel.
Das Internet hat in den letzten zehn Jahren seit der Google Gründung enorme Auswirkungen auf das Leben der Menschen auf der ganzen Welt gehabt. Es hat Politik, Unterhaltung, Kultur, Wirtschaft, Gesundheitswesen, Umwelt und fast jedes andere Thema das wir uns denken können verändert. Was uns noch bevorsteht können wir nur vermuten. Eine der wesentlichen, phänomenalen technologischen Meilensteine ist gestern in New York vorgestellt worden. Big hands for the T-Mobile G1. Aber was sich dort entwickeln wird trifft noch keine Aussagen darüber, wie wir als Verwender uns anpassen werden und (noch wichtiger) wie es uns beeinflussen wird. Im Google Blog selber wird ‘nur’ die Zukunft skizziert mit „smart alerts, augmented realities, crowd sourcing goes mainstream, sensors are everywhere and safer software through trust and verification.“ Das sind alles Möglichkeiten. Möglichkeiten, die aus heutiger Persepktive der Verwender gar nicht so weit weg sind:

Mir ist hier erst mal bewusst geworden in welchen Bereichen des täglichen Lebens gerade mobile Endgeräte Einzug gehalten haben und wie mächtig diese Geräte geworden sind. Gerade das Mobiltelefon, dass jeder von uns in der Tasche, im Rucksack oder der Handtasche hat, ist wahrscheinlich bereits zehn mal wichtiger im Alltag geworden als der PC. Da ist dann ein großes Glück (wenn nicht sogar ein Segen) bewust mal nicht erreichbar zu sein.
hhh
hhh
In Zukunft wird das Handy wohl noch bedeutungsvoller werden. Und zunehmen wird damit auch – in bester Web 2.0 Manier – das gegenseitige Zusenden von vermeintlichen ‘ich sehe was was du noch nicht gesehen hast Informationen’. In diesem Zusammenhang habe ich
hier einen schönen Beitrag zum Thema was sehe ich eigentlich auf Websites bzw. was sehe ich auch vielleicht nicht gefunden. Es zeigt, wie verschlungen und undurchsichtig wir alle (denn wir sind alles Konsumenten) denken und handeln. Genau das wird eine der wesentlichen Prämissen für den zukünftigen Erfolg von mobilen Endgeräten sein. Nicht die technische Ausstattung wird entscheiden, sondern die Anpassungsfähigkeit des Gerätes an den Nutzer. Im November findet hierzu übrigens eine tolle
Konferenz in London statt. Schwerpunkthema werden wohl auch
Mobile Social Networks sein. Ob die Zuknuft allerdigs wirklich
Mobile Social Networking heißt, oder dieses Schlagwort ‘nur’ der Treiber für die schnelle Entwicklung ist, bleibt abzuwarten.
hhh
hhh
September 24, 2008
Ich habe mir ja selber gerade einen neuen Laptop zugelegt. Ja, er musste klein, leicht und mega leistungsfähig sein. UMTS integriert, Kamera, etc. Schlussendlich hat mich das everywair Konzept von Sony überzeugt. Tolle Sache überall ins Internet gehen zu können. Da gibt es auch keine Ausreden mehr, dass man seine Emails nicht abrufen konnte. Zudem macht es in meinen Augen eine gedruckte Variante von Wikipedia völlig überflüssig. 90.000 Autoren, 100 Bände … wer liest sich das denn durch … irgendwie nicht mehr zeitgemäß. Außer natürlich, dass der open source user generated content web 2.0 Ansatz konsequent beachtet und gewürdigt wurde. Wow. Das passt. Naja, wenigstens hat Bertelsmann einen Teil des Problems erkannt und brachte am 15. September 2008 Wikipedia in einem Band raus. 992 Seiten voll geballtem Wissen. 90.000 Autoren auf 30 Seiten. Alles richtig gemacht.
Zeitgemäß dagegen sind eben die sogenannten Mini-Notebooks. Commodore bringt auch eines raus wie wir zu einem früheren Zeitpunkt schon berichtet hatten. Hohe Konnektivität, sehr leicht und lange Akkulaufzeiten zeichnen sie aus. Deswegen gerne auch mal Netbooks genannt. Bei Filmen und Grafiken wird es bei den kleinen Büchern dann schon mal schwierig. Bleibt die neue Generation ATOM Prozessoren mal abzuwarten. Aber es bleibt immer noch etwas Platz in der Handtasche, dem Koffer oder dem Handschuhfach … für einen Beamer. Ich bin ja hin und weg muss ich gestehen. Ich stehe ja auf solchen Technik-Krams. Und der erste (erschwingliche) Mini-Beamer von 3M wurde gerade vorgestellt.

Nach dem Siegeszug von Handy, MP3, GPS, WLAN und Netbooks wird wohl eine der wichtigsten Gadgets der Zukunft der tragbare Beamer werden. Oder er wird ins Handy integriert, wie der o. g. Rest auch.
September 22, 2008