Beiträge getaggtstrassenblog
Wohnungssuche
Wenn man auf Wohnungssuche in Düsseldorf (in München scheint man das Problem auch zu kennen) ist, hat man keine Chance Wohnungsvermittlern = Maklern auszuweichen, wenn man eine gute Wohnung, in gutem Zustand, guter Lage und zu einem fairen Preis sucht. Abgesehen von der Tatsache, dass es echt frech ist noch eine Provision zu verlangen, wenn man nicht mehr als einen Anzeige bei kalaydo.de & Co. geschaltet hat und dann die Wohnung kurz zu Besichtigung aufschließt.
Damit nicht genug, denn die Sprüche und Ankündigungen der Makler sind ein wahrer Quell an Aufschneiderei, Frechheit und Arroganz. Vielleicht sollte sich die Vielzahl der Verbände, in denen sich Makler organisiert haben mal auf einen Kundenorientierten Makler-Knigge einigen, um damit die schlechte Reputation (vgl. hierzu ifd-allensbach - dort werden Makler gar nicht erwähnt … und RP-Online beschreibt sogar, dass Immobilienmakler selbst in der eigenen Branche unbeliebt sind) wieder auszubügeln. Die besten Sprüche der Wohnungsvermittler möchte ich Euch nicht vorenthalten – hier meine TOP10, die mich immer noch zur Weißglut bringen … ich spare mir die Übersetzungen und das, was wir erlebt haben – sie gehören Eurer Phantasie:
„Da müssen sie sich jetzt aber schnell entscheiden.“
„Natürlich ist die Wohnung verkehrsgünstig gelegen.“
„Ich habe selber viele Jahre hier gewohnt.“
„Zentral, malerisch und unverbaut.“
„Ich komme gleich zu Ihnen.“
„Hier sind sie schnell in der Stadt.“
„Das ist netto.“
„Ich habe die Schlüssel noch nicht.“
„Nein, es gibt keinen Energieausweis.“
„Was machen Sie eigentlich beruflich?“
Das letzte Wort hat Harald Schmidt: „Düsseldorf ist die achtbeliebteste Stadt der Welt. Das ergab eine Umfrage unter Werbetextern, Cabrio-Fahrern und Immobilienmaklern.“
1 comment Februar 14, 2009
Meine Zahl des Tages: 4 Milliarden …
… Handyverträge. Nein, die 4 Milliarden beziehen sich zur Abwechslung mal nicht auf ein aktuelles Übernahmeangebot für ein in Not geratenes Finanzinstitut in den USA oder gar das Angebot der Deutschen Bank für die angeschlagene FORTIS … heute hier und morgen weg. Kürzlich hat die Internationalen Telekommunikations-Union (ITU) in Genf ihre aktuellen Zahlen zur weltweiten Handynutzung veröffentlicht.
4 Mrd. ist krass beeindruckend!
Also, wenn das T-Mobile G1 bis Dezember in den USA das iPhone überholt haben möchte, dann aber mal ran. Jeder Vertrag zählt. Die Zälungen lassen jedoch jeweils zwei Tatsachen ausser Acht: In vielen Industrieländern besitzen die Menschen oft mehr als nur einen Vertrag, während sich in Entwicklungsländern meist mehrere Personen ein Handy teilen. Soweit die Fakten.
Add comment September 30, 2008
Festnetz wird zum teuren Luxusvergnügen
Nachdem man mich nun schon mehrfach gerügt hat, dass ich keinen Festnetzanschluss (und -telefon) mehr habe (deswegen telefoniert man jetzt weniger) und mich in der letzten Woche leidenschaftlich zum T-Mobile G1 geschrieben habe – für dieses mobile Gerät braucht man definitiv keinen Festnetzanschluss – fühle ich mich endgültig motiviert ein paar ergänzende Takte dazu loszuwerden. Einerseits als Rechtfertigung für mein unzeitgemäßes und unangepasstes Handeln heute. Andererseits aber gerne auch als Argumentationsgrundlage für alle, die meiner Vision folgen möchten.
Was in Amerika schon deutlich weiter fortgeschritten ist wird bei uns erst in ein paar Jahren so deutliche sichtbar werden: Ja, auch wir schaffen das Festnetz ab. Weil es zu teuer ist/ wird. Frei nach dem Motto ‘Always on, always connected’ werden in den nächsten Jahren immer weniger Gesprächsminuten auf das Festnetz entfallen. Und damit auch in zahlreichen Haushalten überflüssig und abgeschafft. Warum?
Nielsen hat sch hier das Thema zumindest für Amerika schon etwas genauer zur Brust genommen. Hier können sogar schon Aussagen darüber getroffen werden, wer sich seines Festnetzanschluss entledigt hat. Es sind, und das überrascht nicht wirklich, die Jungen und die Armen – 2/3 sind unter 35 Jahre alt und 46% verdienen weniger als 50.000$ pro Jahr. Es konnte nachgewiesen werden, dass Singles und Doubles verglichen mit einem Festnetztelefon bis zu 33$ pro Monat sparen können. Das sind eine Menge Big Mäc.
Ich möchte mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber ich könnte mir eine ähnliche Entwicklung auch für Deutschland vorstellen. Rein statistisch gesehen hat jeder Deutsche etwas mehr als einen Mobilfunkvertrag, das heißt Festnetz konkurriert gegen Handy und nicht umgekehrt.
Mit den jüngsten Smartphones wird nun auch noch Internet mobiler und VoIP verfügbarer. Die Prognose für die nächsten 10 Jahre sagt, dass gerade Privathaushalte mit mittlerem Einkommen sich für eine sog. Medien-Flatrate entscheiden werden, die einfach alle Verbindungen des täglichen Lebens beinhaltet und abdeckt.
2 comments September 27, 2008
the future of mobile
Nach dem ich auf der OMD vor ein paar Tagen schon von allen Ecken zum Thema MOBILE IRGENDWAS inspiriert wurde (und auch hier (m)einen ersten Eindruck zur möglichen Richtung der Reise in Zukunft gebloggt habe) folgt nun noch mal ein etwas anderer Blickwinkel.
Das Internet hat in den letzten zehn Jahren seit der Google Gründung enorme Auswirkungen auf das Leben der Menschen auf der ganzen Welt gehabt. Es hat Politik, Unterhaltung, Kultur, Wirtschaft, Gesundheitswesen, Umwelt und fast jedes andere Thema das wir uns denken können verändert. Was uns noch bevorsteht können wir nur vermuten. Eine der wesentlichen, phänomenalen technologischen Meilensteine ist gestern in New York vorgestellt worden. Big hands for the T-Mobile G1. Aber was sich dort entwickeln wird trifft noch keine Aussagen darüber, wie wir als Verwender uns anpassen werden und (noch wichtiger) wie es uns beeinflussen wird. Im Google Blog selber wird ‘nur’ die Zukunft skizziert mit „smart alerts, augmented realities, crowd sourcing goes mainstream, sensors are everywhere and safer software through trust and verification.“ Das sind alles Möglichkeiten. Möglichkeiten, die aus heutiger Persepktive der Verwender gar nicht so weit weg sind:
Add comment September 24, 2008















