Brachial-Kino Light

September 5, 2008 at 12:01 am Hinterlasse einen Kommentar

Um beim Thema Film zu bleiben: Er wird einer der Ruck-zuck-Fresse-dick-Blockbuster des Spätsommers werden. Wenn heute „Wanted“ in den deutschen Kinos anläuft und Angelina Jolie dabei formvollendet Menschen über die Klinge springen lässt, kommen die Kinozuschauer sicherlich in Scharen. Nach Angaben der Online-Ausgabe des Spiegel verzichtet das Hollywood-Erstlingswerk von Timur Bekmanbetov  „auf jede Spur von Wärme oder Mitleid“. Dabei hätte es noch viel, viel schlimmer kommen können: Wanted basiert auf einem Comic des schottischen Autors Mark Millar. Basiert ist dabei ziemlich übertrieben, denn die Vorlage ist  um einiges abgedrehter und heftiger, als es die ersten Ausschnitte der Filmadaption sind.
 
Ich hab mir das Buch vor kurzem zugelegt und muss gestehen: selten so ein ethisch fragwürdiges Werk in den Händen gehalten. Dass man im amerikanischen Kino keine Superbösewichte zeigen kann, die aus den Exkrementen von Hitler und Manson bestehen, kann ich verstehen. Mit einer 1:1-Adaption hätten die Macher  das Publikum völlig überfordert. Hartgesottene greifen zum Buch, den anderen viel Spaß im Kino.

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One hell of a Guy is back! Strassenkarte in 3D

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