Archive for Oktober, 2008

Wenn ich mehr Zeit hätte, würde ich nur noch twittern …

Sensationell, was man mit Twitter alles so machen kann, wie man sich mitteilt, was integriert ist und vor allem: wir man sich die Twitter-Mania zu nutze machen kann. Hier mal eine kleine Auswahl an Links:

  • Favrd. / Favrd (ausgesprochen Beliebtester) ist ein Service, der die beliebtesten tweets auf Twitter kanalisiert. Gesucht werden kann nach Keywords.
  • Twubble / Twubble hilft beim gekonnten Erweitern des eigenen Netzwerk Twitter. Es sucht und empfiehlt neue Leute, denen man gerne folgen möchte.
  • Tweet Pro for Twitter Marketing – Find Follow and Add Friends on Twitter / Tweet Pro ist eine bezahlte Dienstleistung, die es erlaubt, ein eigenessolide Netzwerk auf der Grundlage von Keywords und Interessen aufzubauen. Die Software ermöglicht es, Twitter Nutzer zu lokalisieren, die eine gewisse Massenwirkung haben. Diese Konzentraton ermöglicht eine gezielte Steuerung der Botschaften für ein Unternehmenoder eineMarke.
  • Twinfluence – Twitter Influence Analyzer / twInfluence kann nicht nur zur Messung der Twitter Beeinflusser (nicht nur von Anhängern), sondern auch zur Angabe von Reichweite, Geschwindigkeit, soziales Kapital und Zentralisierung herangezogen werden. Darüber hinaus veröffentlicht es die Top-50 Beeinflusser in jeder Kategorie. Dies ist ein wichtiges Instrument für die Ermittlung der tastemakers, dass Sie noch nicht wissen, in der Twitterverse.
  • Twitter Grader | Score Your Twitter Profile Power / TwitterGrader misst die relative Macht und Autorität eines Twitter Benutzer durch die Berechnung der Anzahl der Anhänger, die Macht der Anhänger, das Tempo der Updates und die Vollständigkeit der Benutzer-Profile.
  • Matt – Multi Account Twitter Tweeter / Wenn man mehrere Konten auf Twitter hat hilft Matt (Multiple-Konto Twitter Tweeting). Es ist eine Plattform die ein Update auf mehreren Konten gleichzeitig ermöglicht. Dies ist ideal für Unternehmen mit einer Reihe von repräsentativen Marken und Mitarbeiter, die gleichzeitig Updates bekommen sollen.
  • Twiffid: see what your Twitter friends are blogging about / Twiffid zeigt die Schlagzeilen der Webseiten der Twitter Freunde an, damit man jederzeit sehen kann worum es geht und wer mit wem verlinkt ist.
  • TweetWheel – Find out which of your Twitter friends know each other! / TweetWheel visuell präsentiert den individuellen sozialen Graphen, wer einem folgt und wem man selber ’nachläuft‘ Es ist eine hilfreiche Lösung um zu ermitteln, wem es sich lohnt zu folgen und wem möglicherweise nicht.
  • Tweet 2 Tweet – Home / Tweet2Tweet bietet Ihnen die Möglichkeit, die Historie zwischen @ Antworten zwischen bestimmten Twitter Nutzer abzubilden. Das kann hilfreich für das Verstehen verschiedener Perspektiven und Kontexte sein.
  • Live Twitting / LiveTwitting ist eine schlanke Lösung für livetweeting Konferenzen. Es bietet die Möglichkeit, aufzunehmen, zu bearbeiten und die Konferenz hinsichtlich ihres Zwecks und der Inhalte zu unterteilen, bspw indem Themen, Segmente, etc. markiert werden.
  • tweetPad / TweetPad bietet eine visuelle Darstellung von Twitter-Feeds und Statistiken mit dynamischer Typografie.
  • xefer Twitter Charts / xefer wertet den eigenen Twitter Account aus und präsentiert eine reiche visuelle Auswertung des eigenen Tweet Volumen, Konzentration sowie deren Resonanz (gemessen an den Antworten) für Tag, Uhrzeit, Wochen und Stunden.
  • twalala / Twalala fügt eine Mute-Taste in Twitter ein, um dem eigenen Nachrichtenstrom so fokussiert wie eben möglich zu folgen ohne den Kontakt zu jemandem völlig abzubrechen.
  • twist/ Sehen, was andere reden.
  • twitPIC / Sehen, was andere sehen.
  • twistori / Sehen, was andere fühlen.
  • twittertise / Sehen, wie andere reagieren. Das kostenlose Marketing-Tool unterstützt den Werbungtreibenden bei der Organisation, Auslieferung und Auswertung seiner Kampagnen über den Micro-Blog.So lassen sich beispielsweise Twitter-Feeds zeitgesteuert aussenden und nachträglich die Klickzahlen auf diesen Feed messen.

t. b. .c. … ich könnte stundenlang damit weitermachen.

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Oktober 31, 2008 at 10:00 am 2 Kommentare

NS08 schlägt iPhone, G1 und Omnia

Wer hätte das gedacht: vor ein paar Wochen schreibe ich weiter unten noch ganz verträumt zum Thema mobile Beamer und die Zukunft in weiter Ferne. Jetzt sehe ich heute mit einem kleinen Tränchen im Auge, dass wir nur noch ganz wenige Meter weg sind vom mobilen Kinogenuss im Handyformat. Danke nach Kanada! Übrigens würde ich die Luftpumpe nicht vermissen. ;-))

PS: Sensationelle (virale) Kampagne für Nova Scotia. Der nächste Urlaub ist gebucht.

 

Oktober 30, 2008 at 11:56 am Hinterlasse einen Kommentar

Warum McCain es auf keinen Fall mehr macht…

Wow, dieser Mann schafft es, dass ich mir freiwillig eine 30-minütige Dauerwerbesendung ansehe. Natürlich ist das für Europäer ziemlich heftiger, emotionaler und patriotischer Stoff. Aber verflixt gut gemacht:

Oktober 30, 2008 at 9:36 am Hinterlasse einen Kommentar

FÜNF gute Gründe, sich endlich eine Spielekonsole zu kaufen.

1. Protagonisten selber erschaffen und sein eigenes Verhalten analysieren.

2. Wirtschaftlicher Erfolg in der eigenen Tasche und auf dem Firmenkonto.

3. Indem man eine (virtuelle) Rolle im Leben von anderen spielt.

4. Zum neuen Master of the Universe zu werden.

5. Weil die Realität völlig überschätzt wird.

Oktober 29, 2008 at 9:00 am 1 Kommentar

Die klassischen Medien – gebt ihnen bitte Wasser zum Überleben.

Max, es tut mir wirklich sehr leid das sagen zu müssen, aber auch Dein Arbeitsplatz ist auf lange Sicht nicht mehr sicher. Jaja, die schlechten Nachrichten nehmen ja derzeit auch kein Ende – nun auch noch Daimler. Und die WAZ streicht auch jede dritte Stelle. Kein gutes Zeichen. Oder vielleicht doch?

Da kommen Meldungen zum veränderten Medienverhalten gerade einer klassischen (gedruckten) Tageszeitung nicht so recht gelegen. Das Internet ist Schuld, so munkelt man. Ein Blick in die ACTA zeigt: innerhalb der 20- bis 39-Jährigen mit Hochschul- oder Fachschulabschluss in Deutschland gaben mit 51 Prozent bereits mehr als die Hälfte der Befragten an, das Internet als wichtigste Informationsquelle für das aktuelle Geschehen zu nutzen. Die Zeitung, die immerhin noch 46 Prozent als wichtigste Quellen sehen, wurde somit in diesem Jahr erstmals überholt.

Und auch das Fernsehen verliert zu Gunsten von Internet. Erzielte der TV-Bereich noch vor drei Jahren einen Wert von 74 Prozent, zeichnet sich 2008 mit einem Rückgang auf 67 Prozent ein deutlicher Abwärtstrend ab. Wenn man genau hin schaut, dann sind es lt. IVW die Web 2.0 Angebote, die den ‚Klassikern‘ das Leben immer schwerer machen. Vor allem bei den jüngeren Zielgruppen.

Es kommt noch besser: Frei nach dem Motto >> I am Media << wird jede Botschaft von uns als Individuum immer wichtiger. Gerade für Unternehmen. Am Wochenende durfte ich im aktuellen GDI Impuls lesen, dass bereits heute schon 25 Prozent der Google Suchergebnisse zu den zwanzig bekanntesten Marken auf Inhalte hinweisen, die von Nutzern erstellt wurden. Vielleicht sollten sich das die klassischen Zeitungen mal zu nutze machen. Denn gute Inhalte regieren immer noch die Welt. Und das sollte noch lange so bleiben. Erste Anregungen könnte es hier geben.

Oktober 27, 2008 at 1:00 pm 2 Kommentare

So viel zum Thema Qualität…

Man mag ja über die Öffentlich Rechtlichen so seine Meinung haben – vor allem über ihre komischen Vorstellungen darüber, was mit den GEZ-Moneten alles erlaubt sein soll.  Der NDR hat jetzt aber ein schönes Beispiel dafür abgeliefert, dass es immer noch Qualität im Hörfunk gibt. Gerade wurde das Feature „Mutters Schatten – Kehraus im Elternhaus“ mit dem Prix Europa 2008 ausgezeichnet.

In dem Feature von  Regisseur Lorenz Rollhäuser und Redakteurin Ulrike Toma, schildert Rollhäuser einfühlsam von seiner dementen Mutter. Als diese in ein Pflegeheim gebracht wird und die Kinder noch einmal in ihr Elternhaus kommen, um den Hausrat zu verkaufen, kommen alte Erinnerungen hoch.

Aus diesem Grund hat NDR Info angekündigt, sein Programm kurzfristig  zu ändern. Der Infosender strahlt das prämierte Werk heute Abend um 21.05 Uhr hier aus.

Wer sich für das Thema interessiert, kommt auch nicht an dem spannenden Martin Suter Roman „Small World“ vorbei.

Oktober 27, 2008 at 12:10 pm 1 Kommentar

Warum McCain es noch machen könnte…

…verrät ein Ausschnitt der neuesten Treehouse of Horror Episode:

Oktober 27, 2008 at 9:44 am Hinterlasse einen Kommentar

Spiel und Sport für Nostalgiker…

Als immens großer Fan vom „Kino im Kopf“ bin ich gerade über eine tolle Seite gestolpert. Die Jungs von 90elf.de machen etwas, das Dank Premiere oder der Sportschau völlig in Vergessenheit geraten ist: Klassische Radioberichterstattung rund ums Leder. Ok, 24/7 Fußball-Radio ist schon ziemlich abgedreht, aber auch ganz schön cool. 

Oktober 26, 2008 at 11:45 pm Hinterlasse einen Kommentar

The next Hype (3): Geek Chicks are ON

Die letzten paar Tage habe ich mich mit der Frage beschäftigt, wie viele Frauen wohl Computerspiele toll finden und auch spielen. Wie viele kann ich heute immer noch nicht sagen, aber dass es ein relevanter Trend ist sei schon mal angekündigt – mal abgesehen davon, dass man hier Hotties findet, die kluge Ratschläge für uns Jungs geben, unsere Ladies vom Datteln zu überzeugen. Danke für diesen großartigen Vlog. Beeindruckt haben mich aber diese Mädels hier … immerhin sind sie fast Weltmeister geworden:

Schauen wir uns eine erste, fundierte Meinung zum Thema an:

Warum machen Mädels das überhaupt? Was haben sie davon, wenn Sie eine weitere vermeintliche Männerdomäne für sich entdecken und erschließen? Das ganze Thema fängt für mich mit Fakten hier in der Washington Post an, die sich mit dem Shoppingverhalten von Teenagern beschäftigen – eine sehr prägende Phase für Mädels und Jungs, wie wir selber ja gesehen haben. Ein wesentlicher Punkt, der hier herausgefunden wurde: Teenager (insbesondere die Mädels) sind besonders ziel- und aufgabenorientiert unterwegs – alleine und auch in der Gruppe. Sie sind preissensibel, kaufen bedacht ein, sind nicht impulsive, bestens informiert und was sie kaufen hat einen Zweck. Und sie kümmern sich darum, was ihre Eltern denken würden über en kurzen Micro-Rock aus Wolle. Wow. Das bekommen wir Erwachsenen ja teilweise noch nicht mal hin. Ich bin verblüfft – bleibe kurz dran hängen. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass das Jungvolk ziemlich genau weiß, was es tut … und vor allem zu welchem Zweck. Und es gibt immer weniger Geld dafür aus? Haben wir es etwa mit preisbewusstem, also rationalem Handeln von (weiblichen) Teenagern zu tun?

Es passiert vor allem gemeinschaftlich. Über alles und nichts tauschen sich (weibliche) Teens aus. Das Social Network myYearbook ist so binnen kürzester Zeit in den USA zur #1 Teen Site geworden. Damit hat diese Seite sogar friendster, mayspace und classmate hinter sich gelassen. Aus dem Nichts. Naja, nicht ganz. Hinter dem ganzen Thema steckt facebook, ein Netzwerk, das alle Schulhöfe und Campusse dieser Welt mittlerweile dominiert. Somit die Jugendlichen perfekt kennt und ihnen Angebote unterbreiten kann, die ihnen weiterhelfen und die im Leben vor allem nicht als störend empfunden werden. Kollaborativ eben.

Damit aber noch nicht genug. Hinzu kommt die neue Rolle (der Mädels) in der Welt – nicht mehr nur in der Nachbarschaft oder dem Campus.  Teenager sind grundsätzlich Trendsetter und sogenannte Early Adopters. Rund drei Stunden verbringt ein durchschnittlicher Teenager (in Amerika) mittlerweile jeden Tag vor dem Internet. Lustig, denn es heißt nicht mehr ‚vor der Glotze‘ oder ‚vor dem Computer‘. Knapp 30% haben einen eigenen Blog und teilen sich der Welt mit, bzw. hören der Welt zu. Im Sinne des kollektiven Lernens ergeben sich daraus völlig neue Möglichkeiten (und Erfahrungen), die auch schon mehrfach diskutiert wurden. Faszinierend ist nur, dass sich dieser Gedanke und das bestreben gemeinsam an Dingen zu arbeiten weltweit ausbreitet – fast kosmopolitisch. Sehr weiblich.

Das letzte Puzzelteil kommt aus der New York Times: dort bezieht man sich auf einen Research der endgültig mit dem Vorurteil aufräumt, dass Geeks nur Männer sein können. Denn gerade unter den jüngeren Internetnutzern dominieren die Frauen in Sachen Content, Programmierung, Blogs, Fotos und grafischer Darstellung. Die Kerle habe dafür oft keine Ruhe, wollen zu schnell zu viel. Und welcher Junge zwischen 12 und 17 Jahren lässt sich schon was von einem Mädchen sagen? Außer in einem Blog vielleicht. Oder einem Game. Dort, wo man einen fremden Charakter spielen kann oder unerkannt bleibt. Spätestens jetzt fällt es den Jungs wieder vor die Füße. Mädels antizipieren, was sie sehen. Jungs brauchen wohl etwas länger. Seht Euch als vor Jungs – die Mädels sind auf dem Vormarsch.

So lange das aber noch nicht der Fall ist ergötzen wir Kerle uns zum Thema WII fit & Mädels an einer großartigen Männerkollektion auf youtube.com frei nach dem Motto Why every guy should buy their girlfriend Wii Fit – konkret hier, hier und hier. Nein, das war nicht der Hauptgrund für diesen Eintrag!

PS: Der nächste Eintrag zum Thema behandelt dann, wie Mädels die Tuningszene erobern. Mit fahrenden Schuhschränken & Co. Kein Witz. Lasst Euch überraschen.

Oktober 26, 2008 at 11:30 am Hinterlasse einen Kommentar

CNN nutzt Bürgerjournalismus als Datenquelle

Die Süddeutsche Zeitung hatte es die Tage als kleine Geschichte abgedruckt: Das Internet verleiht Amateurjournalisten immer mehr Möglichkeiten und auch Einfluss in laufende Berichterstattungen. Das von CNN aufgesetzte Portal ireport.com wird mittlerweile von hunderten professionellen Journalisten weltweit zur täglichen Berichterstattung als Recherchetool herangezogen. Jeder zehnte Besuch auf spiegel-online.de wird in Deutschland begleitet von einem Besuch vom iReport verrät Frederik Pleitgen.

Profis betrachten das Thema natürlich mit gemischten Gefühlen. Weitere Portale sind You Witness News von Reuters, augenzeuge.de vom Stern und die Saarbrücker Zeitung bittet Leser um Lokalnachrichten, und RTL wünscht sich keine Beiträge, sondern Rohmaterial von Wetterphänomenen – und erhält täglich 20 bis 50 Zusendungen. Spätestens wenn die ersten Aktienkurse durch Amateurberichterstattung purzeln melden wir uns zu dem Thema wieder zurück. So lange genießen wir authentisches Bildmaterial vom Volk.

Oktober 24, 2008 at 10:24 am Hinterlasse einen Kommentar

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