Wolfram Alpha vs. Google | pros and cons of a semantic web search

März 24, 2009 at 4:05 pm Hinterlasse einen Kommentar

Es gibt Dinge, die machen auch mir Angst. GBTV heißt geekbrief television … wow, ich wusste gar nicht, dass der Name schon vergeben ist. Irgendwie aber auch naheliegend. Genau das bereitet mir Sorgen. Der erste Hinweis der charmanten Cali ‚chief geek‘ Lewis ändert dies aber schlagartig – meine Aufmerksamkeit hat sie bis Minute 1:12 …

wolframalpha.com WILL give you the answer!“ Das ist für mich der zentrale Punkt. Ich forsche weiter. Die Jungs vom Spiegel waren mal wieder schneller: die Überschrift verspricht den zukünftigen Google Killer. Angst macht sich wieder breit bei mir. Eine noch größere Datenkrake, die die andere frisst? Dabei bin ich doch gar nicht so. Folgender Beitrag baut meine Bedenken nicht ab:

Ok, was wäre also, wenn ich wissen möchte, wie viele Festmeter Nadel-Holz in den deutschen Wäldern dem Orkan Kyrill zum Ofer gefallen sind?! Was, wenn mir das Wetter nicht passt und ich wissen möchte, welche statistische Wahrscheinlichkeit es im April gibt?! Was, wenn mir WolframAlpha die Anmtwort darauf gibt?! Details hierzu gibt es im Wolfram Blog.

Was sind also die Vorteile einer Suchmaschine, die nicht Google, Yahoo & Co. imitiert, sondern völlig neue Parameter zu Grunde legt: Semantik. Tim Berners-Lee hat im Februar 2009 auf der TED Konferenz noch über The next Web of open, linked data. gesprochen – eine kurze Zusammenfassung gibt es hier. Von mir nur eine kurze, sehr einfache Beschreibung:

„Zurzeit können im World Wide Web nur menschliche Benutzer Produkt- und Dienstleistungsinformationen lesen
und interpretieren. Hingegen ermöglicht die innovative Technologie des Semantic Web auch Maschinen bzw. digitalen Assistenten diese Informationen zu finden und zu interpretieren.
Auf Semantic Web-Technologien basierende Suchmaschinen orientieren sich also nicht an Stichworten, sondern können Produkte und ihre Eigenschaften vollständig erfassen und für den Menschen verständlich verarbeiten. Dieses „Next Generation Web“ befindet sich derzeit im Entwicklungsstadium.“ [via LexPress]

Laut Spiegel Online wird auch in Deutschland [pdf] fleißig an dem Thema geforscht und weiterentwickelt. Es geht vor allem darum, dass das Semantic Web die Menschen noch zusätzlich aktivieren könnte, Inhalte grenzüberschreitend miteinander zu teilen. Die so gennante >> Share Economy << ist eh gerade ein Blockbuster-Thema – siehe hier.

Die Vor- und Nachteile des Semantic Web (und damit auch Nach- und Vorteile einer Google Welt) liegen irgendwie klar auf der Hand: es werden Verbindungen hergestellt, die es vorher nicht gab und der „menschliche Faktor“ wird stärker integriert. Wow .. um mehr darüber zu erfahren habe ich mir deswegen gerade dieses Buch VORbestellt … hängt irgendwie semantisch mit dem Thema hier zusammen und wurde gerade via Twitter empfohlen.

The Social Semantic Web

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