Posts filed under ‘Allgemeines’

Der Stein des Anstoßes

Wahnsinniges Video! Benötigt keine weitere Erläuterung!

März 19, 2010 at 5:06 pm Hinterlasse einen Kommentar

Dalko schießt den Vogel ab

Ich hab an dieser Stelle ja schon einmal auf die Kolumne „About a Boy“ von Sebastian Dalkowski hingewiesen. Jetzt hat er im Herzrasenmagazin der Rheinischen Post meines Erachtens den bislang größten Text abgeliefert. Wer sich bei dem Selbstversuch Büttenrede nicht vor Lachen ins Hemd macht, bei dem läuft was verkehrt:

Und um einen Eindruck zu bekommen, wie schlimm das ganze gewesen sein muss, gibt es hier anschließend noch ein Video von der Veranstaltung:

Februar 15, 2010 at 12:17 pm 1 Kommentar

Today’s Tabbloid | PERSONAL NEWS FOR ME

Das neue Jahr beginnt mit etwas, was ich bereits nach wenigen Ausgaben mehr als nur schätze: meine eigene, persönliche, individuell zusammengestellte Zeitung gespeist aus den RSS Feeds meiner Wahl. Guckst Du hier [pdf] meine Silvesterausgabe. tabbloid.com macht es möglich … im Blog erfahrt Ihr mehr. Danke übrigens an Hewlett Packard für diesen wundervollen Dienst.

tabbloid

PS: Wenn ich mich da an die Zeiten von GUTEN MORGEN GREY zurückerinnere, dann wird mir ganz schwummerig. Alle ehemaligen Azubis werden den täglichen Pressespiegel nie vergessen. NIE! 1000e Kopien und Aushänge jeden Tag mit Redaktionssitzung, etc. Ach, hätte es doch damals schon TABBLOID.COM gegeben. ;-))

Januar 5, 2009 at 11:56 am Hinterlasse einen Kommentar

Was man nicht selber bezahlen muss, das würdigt man auch nicht.

Zwei Fernsehbeiträge auf öffentlich-rechtlichen Sendern, eine Unterhaltung mit meinem Onkel zum Thema Heizkosten („Die nebenan heizen Sommer wie Winter – da ist konstant 30° in der Wohnung“), damit verbundenen Sparpotentialen, die Äußerungen von Herrn Seehofer (CSU) zum Thema „Arbeitsplätze vor Klima“ und mein heutiger Berührungspunkt mit dem VDZ haben meine Halsschlagader mal wieder deutlich zum Vorschein treten lassen … und das nur wenige Wochen, nachdem ich die clean coal revolution proaktiv angekündigt habe zu unterstützen – Danke Max für das Supermarktbeispiel heute. Bei meiner Vision und Aktivität bleibe ich auch weiterhin, aber fangen wir doch mal von vorne an.

Meine These: „Wer Heizgeld auf Grund von Hartz IV oder ALG II Bezügen bekommt, der spart im Winter nicht wirklich. Der prasst richtig damit, weil er es selber ja nicht bezahlen muss.“

„Leistungen für Unterkunft und Heizung werden in Höhe der tatsächlichen Aufwendungen erbracht (…).“ heißt der einfache Satz aus dem Hartz-IV-Gesetz „(…), soweit diese angemessen sind“. Hm, was heißt eigentlich angemessen?

Drei Artikel habe ich für Euch zum Einstieg herausgesucht: Elfköpfige Familie erhält Rekord-Hartz-IV, Wer arbeitet, ist der Dumme!, Wozu Arbeiten? Hartz IV reicht doch! … ja, sicherlich allein schon auf Grund der Überschriften ein fast einseitiges Bild. Vorurteilsbehaftet, ja zugegeben. Das bitte ich hier kurz zu entschuldigen – auch wenn die Fuldaer Zeitung (24. November 2008) von traurigen aber vor allem enttäuschten Landräten berichtet.

Meine Essenz aus den drei Quellen: Für reguläre Arbeit und bewusstem Umgang mit knappen Ressourcen fehlen irgendwie die Anreize in unserem Land. Frage ich mich, wo es auf der Strecke geblieben ist. Das brachte mich aus zwei Gründen unweigerlich zu einem Beitrag der ARD (s. u.) aus dem Monat Juni diesen Jahres: Datenschutz und Überwachung … wegen der Vorurteile. 

Vorurteile dieser Art sind Unterstellungen (Tatbestand des Betruges) bis hin zum Eingriff in die Intimsphäre. Das ist nicht gut und die ‚Ermittlungsdienste‘ der ARGE erinnern – wie Panorama dokumentiert hat – eher an die Stasi, als an Überprüfung von Wahrheit und Pflichten. Und mit dem Thema Datenschutz hat das dann auch nichts mehr zu tun.  Das hat in meinen Augen nichts mit Sozialstaat zu tun, sondern ist aller höchstens Sozialüberwachung und -verwaltung. Was aber, wenn wir das Thema wörtlich nehmen und mal dahingehend beleuchten, dass Heizgeld (im Rahmen von Hartz IV oder ALGII) als solziales Geschenk zu sehen und nicht als selbstverständlich (von beiden Seiten) angesehen werden darf. Denn das passiert derzeit gefühlt in der gesamten Debatte.

Geschenke sollen nämlich eigentlich Freude verbreiten. Für die meisten Menschen sind sie Ausdruck der inneren Beziehung zu dem Beschenkten. Wie jemand schenkt, hängt aber auch davon ab, was für ein Typ „Schenker“ er ist. Manche schenken um anzugeben, andere um Macht auszuüben, aus Mitleid, Pflichtbewusstsein, um zu helfen, oder ganz einfach um Freude zu verbreiten. Letztere Gründe klingen eher nach sozialer Gesinnung finde ich. Damit sind echte (soziale) Geschenke aber auch bedingungslos. Jeder muss sich nur im Klaren sein, welche Sprachen Geschenke sprechen, welche Symbolik darin steckt. Vier Formen kann man unterscheiden:

  1. sie schenken übermäßig
  2. sie schenken etwas Nützliches
  3. sie schenken den Standard
  4. sie schenken, was gefällt

Wir sind uns einig, dass die Verhältnismäßigkeit stimmen, es zweckbestimmt sein, den Lebensstandard garantieren und auch zu innerer Wärme führen muss. Mein einziger Punkt ist die gegenseitige Selbstverständlichkeit. Und hier halte ich es mit der Empfehlung der Stiftung Warentest: Die Stiftung Warentest bietet im Rahmen der Serie „Energie sparen“ aus dem Heft Finanztest 12/2008 wieder neue Tipps zum kostenlosen Download. Diesmal geht’s ums richtige Heizen, Lüften und das Stoppen von unnötigen Wärmeverlusten. Laut Finanztest kann ein durchschnittlicher Haushalt mit wenig Aufwand seinen Energieverbrauch um bis zu 30 Prozent senken. Da freuen sich der eigene und der staatliche Geldbeutel ebenso wie die Umwelt. Wenn alle an einem Strang ziehen. Konstant 30° in der Wohnung sind dann auch wirlich zu viel. Bitte begreifen wir das als ein Geschenk für alle. Frohe Weichnachtszeit.

Dezember 2, 2008 at 6:50 pm Hinterlasse einen Kommentar

Es gibt keine langweiligen Tortendiagramme!

pizza_pie_chart

pizza_pie_chart2

funny_pie_chart2

cpc_01

Hier brauche ich keine großen Worte. Die Diagramme (pizza box pie chart, pie chart already eaten (beide übrigens aus der Kampagne des The Economist) und chocolate fudge cake) erklären sich von selbst und ich möchte ehrlich gesagt mehr davon sehen. Die Liste wird fortgesetzt. Gerne auch Diagramme von Euch. Ach ja, das ganze Thema bekam Relevanz für mich durch eine Präsentation zum Thema Death by Powerpoint und einer Bandbreite (von sensationell bis schlecht) in den letzten drei Tagen hier, hier und hier.

November 21, 2008 at 3:49 pm 1 Kommentar

So viel zum Thema Qualität…

Man mag ja über die Öffentlich Rechtlichen so seine Meinung haben – vor allem über ihre komischen Vorstellungen darüber, was mit den GEZ-Moneten alles erlaubt sein soll.  Der NDR hat jetzt aber ein schönes Beispiel dafür abgeliefert, dass es immer noch Qualität im Hörfunk gibt. Gerade wurde das Feature „Mutters Schatten – Kehraus im Elternhaus“ mit dem Prix Europa 2008 ausgezeichnet.

In dem Feature von  Regisseur Lorenz Rollhäuser und Redakteurin Ulrike Toma, schildert Rollhäuser einfühlsam von seiner dementen Mutter. Als diese in ein Pflegeheim gebracht wird und die Kinder noch einmal in ihr Elternhaus kommen, um den Hausrat zu verkaufen, kommen alte Erinnerungen hoch.

Aus diesem Grund hat NDR Info angekündigt, sein Programm kurzfristig  zu ändern. Der Infosender strahlt das prämierte Werk heute Abend um 21.05 Uhr hier aus.

Wer sich für das Thema interessiert, kommt auch nicht an dem spannenden Martin Suter Roman „Small World“ vorbei.

Oktober 27, 2008 at 12:10 pm 1 Kommentar

Spiel und Sport für Nostalgiker…

Als immens großer Fan vom „Kino im Kopf“ bin ich gerade über eine tolle Seite gestolpert. Die Jungs von 90elf.de machen etwas, das Dank Premiere oder der Sportschau völlig in Vergessenheit geraten ist: Klassische Radioberichterstattung rund ums Leder. Ok, 24/7 Fußball-Radio ist schon ziemlich abgedreht, aber auch ganz schön cool. 

Oktober 26, 2008 at 11:45 pm Hinterlasse einen Kommentar

Aus Liebe zum Detail…

Er zählt zu den großen deutschen Fotokünstlern. Seine überdimensionalen Bilder – die mich irgendwie ein bisschen an die „Where’s Wally“-Bücher erinnern – hängen unter anderem im New Yorker MomA und erzielen regelmäßig Rekorderlöse bei Auktionen. Jetzt stellt Andreas Gursky auch in NRW aus. Die sehenswerte Schau in Krefeld läuft noch bis zum 25. januar 2009 im Haus Esters und Haus Lange.

Gursky-Kenner, aufgepasst! Die Bilder sind bis auf einige Ausnahmen stark verkleinert. Das ist natürlich ein Manko, allerdings bekommt man so einen ziemlich umfassenden Blick auf die Arbeiten dieses Ausnahmefotografen.

Oktober 19, 2008 at 10:24 pm Hinterlasse einen Kommentar

Der Wechsel der Versicherung dauert keine 15 Minuten.

Mal wieder so ein Erlebnis das mir zeigt, dass Volkswirtschaftslehre (Danke an Adam Smith) doch für was gut war. These: Die Angebots- und Nachfragekurve ist in Wirklichkeit keine Kurve, sondern eine Abstraktion der Verhaltensweisen aller Marktteilnehmer (siehe unten am Beispiel von Brot). Und weil das so ist sehen sich immer wieder zahlreiche Unternehmen mit der Tatsache konfrontiert, dass ihre Kundenorientierung keine wirkliche ist.

Meine langjährige ‚Beziehung‘ zu einem großen europäischen Versicherungsuntenehmen bezüglich Haftpflichtversicherung ist ein probates Beispiel: Aus mir bis heute absolut unerklärlichen Gründen stiegen meine Beiträge jedes Jahr um mehr als Steuern etc. hätten verursachen können. Dabei bin ich ein vorbildlicher Kunde: ein Schadensfall in acht Jahren. Guter Kunde würde ich sagen. Zu guter Kunde?

Die Logik hinter dem Ganzen ist 100%ig: „Wir erhöhen dieses Jahr wieder ein bisschen. Mal schauen, welcher Kunde dann kündigt.“ Davon bin ich überzeugt.

Wenn der nun erzielte Usatz genau so hoch (wenn nicht sogar höher) mit den wenigen verbliebenen ist, dann haben wir alles richtig gemacht. Ein paar Prozent erhöhen, Umsätze (aggregiert) kontrollieren und dann Wiederholung. Jahr ür Jahr.

Jedes Jahr auch das Gleiche bei mir: Du bekommst Post, vergleichst mit dem Vorjahr, wägst Such- und Wechselkosten ab und … bezahlst dann doch wieder.

Dieses Jahr habe ich mich selber überrascht. Warum? Die geforderte Summe dieses Jahr erschütterte die Feste unserer Beziehung – zwischen mir und dem Versicherungsgiganten. Ein klärendes Gespräch gab es nicht. Warteschleife. Keine 20 Minuten später war ich bei einer neuen Versicherung. 1/4 des vorherigen Preises bei 100% mehr Leistung und guten Testurteilen ohne Ende. Warum nicht gleich? Do it!

Das wird erst dann für ein Unternehmen zu einem Problem, wenn es nicht 1000, sondern 100.000 Kunden auf einmal machen. Wenn ein irreversibler Bruch in der Beziehung zwischen zei Marktpartnern dem Anbieter nie wieder eine zweite Chance einräumt. Dann sind die Kunden weg für immer.

Kurz: es ist nicht nur Geld. Es ist Service. Oder Vertrauen. Oder Spam.

September 15, 2008 at 1:53 pm Hinterlasse einen Kommentar

Dagegen ist der Terminator weichgespült!

Da der Sommer kurzfristig zurückkommt und ich neulich leichtsinnigerweise Schnittlauch offen in der Küche herumliegen ließ, hier mal ein Hausmannstipp:

Die praktische Falle für die von der Wissenschaft gerne

gehätschelte Gattung der Drosophila Melanogaster

Man nehme ein kleines Glas, fülle es mit drei Teelöffeln Zucker, gieße heißes Wasser darüber und rühre kräftig um, bis sich der Zucker vollkommen aufgelöst hat. Anschließend füllt man ein wenig Essig und Spüli hinein. Et voila! Fertig ist die dreckig gemeine Killermaschine! Ach ja, und man entsorge großzügig den verfluchten Schnittlauch.

Und damit dieser Blog-Eintrag zusätzlichen Service-Charakter enthält, hier noch ein kleiner Musik-Tipp für die Bastelzeit (Und ja, es ist das Original)!

September 9, 2008 at 5:30 am Hinterlasse einen Kommentar

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