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The next Hype (3): Geek Chicks are ON

Die letzten paar Tage habe ich mich mit der Frage beschäftigt, wie viele Frauen wohl Computerspiele toll finden und auch spielen. Wie viele kann ich heute immer noch nicht sagen, aber dass es ein relevanter Trend ist sei schon mal angekündigt – mal abgesehen davon, dass man hier Hotties findet, die kluge Ratschläge für uns Jungs geben, unsere Ladies vom Datteln zu überzeugen. Danke für diesen großartigen Vlog. Beeindruckt haben mich aber diese Mädels hier … immerhin sind sie fast Weltmeister geworden:

Schauen wir uns eine erste, fundierte Meinung zum Thema an:

Warum machen Mädels das überhaupt? Was haben sie davon, wenn Sie eine weitere vermeintliche Männerdomäne für sich entdecken und erschließen? Das ganze Thema fängt für mich mit Fakten hier in der Washington Post an, die sich mit dem Shoppingverhalten von Teenagern beschäftigen – eine sehr prägende Phase für Mädels und Jungs, wie wir selber ja gesehen haben. Ein wesentlicher Punkt, der hier herausgefunden wurde: Teenager (insbesondere die Mädels) sind besonders ziel- und aufgabenorientiert unterwegs – alleine und auch in der Gruppe. Sie sind preissensibel, kaufen bedacht ein, sind nicht impulsive, bestens informiert und was sie kaufen hat einen Zweck. Und sie kümmern sich darum, was ihre Eltern denken würden über en kurzen Micro-Rock aus Wolle. Wow. Das bekommen wir Erwachsenen ja teilweise noch nicht mal hin. Ich bin verblüfft – bleibe kurz dran hängen. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass das Jungvolk ziemlich genau weiß, was es tut … und vor allem zu welchem Zweck. Und es gibt immer weniger Geld dafür aus? Haben wir es etwa mit preisbewusstem, also rationalem Handeln von (weiblichen) Teenagern zu tun?

Es passiert vor allem gemeinschaftlich. Über alles und nichts tauschen sich (weibliche) Teens aus. Das Social Network myYearbook ist so binnen kürzester Zeit in den USA zur #1 Teen Site geworden. Damit hat diese Seite sogar friendster, mayspace und classmate hinter sich gelassen. Aus dem Nichts. Naja, nicht ganz. Hinter dem ganzen Thema steckt facebook, ein Netzwerk, das alle Schulhöfe und Campusse dieser Welt mittlerweile dominiert. Somit die Jugendlichen perfekt kennt und ihnen Angebote unterbreiten kann, die ihnen weiterhelfen und die im Leben vor allem nicht als störend empfunden werden. Kollaborativ eben.

Damit aber noch nicht genug. Hinzu kommt die neue Rolle (der Mädels) in der Welt – nicht mehr nur in der Nachbarschaft oder dem Campus.  Teenager sind grundsätzlich Trendsetter und sogenannte Early Adopters. Rund drei Stunden verbringt ein durchschnittlicher Teenager (in Amerika) mittlerweile jeden Tag vor dem Internet. Lustig, denn es heißt nicht mehr ‚vor der Glotze‘ oder ‚vor dem Computer‘. Knapp 30% haben einen eigenen Blog und teilen sich der Welt mit, bzw. hören der Welt zu. Im Sinne des kollektiven Lernens ergeben sich daraus völlig neue Möglichkeiten (und Erfahrungen), die auch schon mehrfach diskutiert wurden. Faszinierend ist nur, dass sich dieser Gedanke und das bestreben gemeinsam an Dingen zu arbeiten weltweit ausbreitet – fast kosmopolitisch. Sehr weiblich.

Das letzte Puzzelteil kommt aus der New York Times: dort bezieht man sich auf einen Research der endgültig mit dem Vorurteil aufräumt, dass Geeks nur Männer sein können. Denn gerade unter den jüngeren Internetnutzern dominieren die Frauen in Sachen Content, Programmierung, Blogs, Fotos und grafischer Darstellung. Die Kerle habe dafür oft keine Ruhe, wollen zu schnell zu viel. Und welcher Junge zwischen 12 und 17 Jahren lässt sich schon was von einem Mädchen sagen? Außer in einem Blog vielleicht. Oder einem Game. Dort, wo man einen fremden Charakter spielen kann oder unerkannt bleibt. Spätestens jetzt fällt es den Jungs wieder vor die Füße. Mädels antizipieren, was sie sehen. Jungs brauchen wohl etwas länger. Seht Euch als vor Jungs – die Mädels sind auf dem Vormarsch.

So lange das aber noch nicht der Fall ist ergötzen wir Kerle uns zum Thema WII fit & Mädels an einer großartigen Männerkollektion auf youtube.com frei nach dem Motto Why every guy should buy their girlfriend Wii Fit – konkret hier, hier und hier. Nein, das war nicht der Hauptgrund für diesen Eintrag!

PS: Der nächste Eintrag zum Thema behandelt dann, wie Mädels die Tuningszene erobern. Mit fahrenden Schuhschränken & Co. Kein Witz. Lasst Euch überraschen.

Oktober 26, 2008 at 11:30 am Hinterlasse einen Kommentar

Junges, kreatives Gemüse

Als mein alter Schulfreund Uli Westphal mir am Morgen nach einer durchzechten Nacht in Berlin eröffnete, wir müssten auf der Stelle aufbrechen, habe ich nicht schlecht gestaunt. Gemeinsam mit ihm und seiner Frau Kristen Cooper schlenderte ich dann wenig später ziemlich verpennt über einen Wochenmarkt in  Kreuzberg. Uli ging von Stand zu Stand und untersuchte das dort angebotene Gemüse auf seine Projekttauglichkeit. Was ich nicht auf der Stelle begriff: Ich war Zeuge der Entstehung von „Mutatoes“, einem seiner bekanntesten Kunstprojekte über das letzte Fünkchen an natürlicher Vielfalt in der ansonsten Din-genormten Gemüsewelt:

 

Uli hat zuerst an der Aki Enschede (NL), später an der UDK Berlin Kunst studiert. Seine Projekte  reichen von einem Hawaii-Simulator über einen lebensgroßen, aufblasbaren Walfisch, verschiedenen Sound-Installationen bis hin zu einem genialen Tierführer.  All diese Projekte gibt’s anschaulich beschrieben auf seiner Internetseite. Seine Frau Kristen ist ebenfalls Künstlerin. Sie hat  in Baltimore und den Niederlanden studiert. Ihre Arbeiten (ziemlich cool ist beispielsweise Observatory, eine Skyline von San Francisco für die Hosentasche) werden hier vorgestellt. Beide sind Mitglieder der Künstlergruppe White Elephant Collective.

September 8, 2008 at 6:01 am 1 Kommentar

Männer wie wir …

Der Claudio ist wieder da.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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September 2, 2008 at 7:32 am 1 Kommentar


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