Posts filed under ‘Klimawandel’

The next Hype (8): Guerilla Verantwortung (Teil 2)

Als Les UX bezeichnet sich eine Untergrundorganisation, die sich der Bewahrung von Geschichte und Kultur verborgener Ecken in Paris verschrieben hat – das war das Thema von Teil1 des Blogeintrags. Ehrlich gesagt hatte ich nicht damit gerechnet, dass es einen zweiten Teil geben würde. Nun möchte ich Euch das fesselnde Video von Andrew Wonder vorstellen, welches den Urban Explorer Steve Duncan auf einen seiner Streifzüge zur  „verborgenen“ Subway Station in New York City – der City Hall subway station – begleitet. Das Bewahren von Geschichte und Kultur geht auch hier weiter. Tolle Sache … erinnert mich total an das verbotene Erkunden von alten Bergbauschächten in meiner alten Heimat als kleiner Junge. Nur ist das hier wesentlich professioneller. 😉

[via Vimeo: http://vimeo.com/18280328]

Mehr gibt es noch hier und hier.

Januar 4, 2011 at 2:02 pm Hinterlasse einen Kommentar

Kleine Gewinner des globalen Klimawandels (Teil 6): smART Metering

Sparen ist uns Menschen nicht von Natur aus in die Wiege gelegt worden. Noch schlimmer wird es, wenn von Verbot, Sanktion oder Einschränkung gesprochen wird. Nein falsch, wenn Sparen mit diesen Worten in Verbindung gebracht wird. So, wie beim Energiesparen.

Wattson 01

[via DIY KYOTO]

Ein bisschen weniger weh tut es, wenn man Wattson zu Hause mal ein paar Tage getestet hat. Wattson misst den eigenen Energieverbrauch in Wohnung oder Haus und bringt das Ergebnis sekundengenau auf ein kleines, sehr stylisches – fast ipodeskes – Display, welches im Bücherregal oder dem Couchtisch Platz findet. Glaubt mir, jeder der rein kommt nimmt es in die Hand und beschäftigt sich damit. Plötzlich redet man über Energie – plötzlich tut es nicht mehr so weh. Gut so!

Auch zu Hause wird die Neugierde größer: Dank Sherlock, der zugehörigen Monitoring Software kann man basierend auf seinem Stromvertrag Kosten und Nutzung beobachten und ganz nebenbei das eigene Verbrauchsverhalten hinterfragen. Fernseher, Wasserkocher, Ladegeräte … einfach alles wird in Echtzeit dokumentiert.

holmes monitoring software / web community

holmes monitoring software / web community

Mein Fazit nach einigen Wochen Test: Ein echtes Must Have ECO Gadget. Mehr Infos auf der Produktseite. LIVE Demo gibt es bei uns. Smart Metering wird dank eines überzeugenden Designs – man muss es nicht verstecken – zum gesellschaftsfähigen Wohnaccessoire.

PS: Was wohl passieren würde, wenn man Wattson zu jeder neuen Küche als Add-On geben würde? Sozusagen als kluges und veredelndes Designelement!? Ich glaube ja, dass wir schlagartig anders Kochen, Backen, Erhitzen und Wasserkochen würden.

Mai 24, 2010 at 5:47 pm 2 Kommentare

Kleine Gewinner des globalen Klimawandels (Teil 5): Eco Verkehrsampeln

Das Leben auf der Strasse kann so einfach sein, wenn man ein klein wenig die Umwelt schonen möchte, obwohl man mit dem Auto von A nach B fährt. BMW beweist es mit der Start-Stop-Automatik, die vor gar nicht langer Zeit in der Werbung vorgestellt wurde:

Weitergedacht: Damjan Stankovic hat mit seinem Ampel-Konzept [relogik.com] nicht nur ökologisch wie auch ökonomisch eine exzellente weitere Benchmark gesetzt, sondern auch noch einen Red Dot Design Award 2009 gewonnen. Die Idee ist simpel: Stehst Du vor der Ampel weißt Du nie wie lange noch rot ist bzw. schon war. Dieses Konzept funktioniert etwas anders als bisherige System, die sich am Fußgänger orientieren. Hier steht der Autofahrer im Mittelpunkt der physisch clever integrierten Art und Weise einer Ampelschaltung.

Eko Light wurde so entwickelt, dass man es einfach auf bestehende Ampelanlagen ohne viel Aufwand installieren bzw. nachrüsten kann. Die Vorteile:

– Weniger Verschmutzung, da die Autofahrer noch bewusster ihre Motoren abschalten können – das reduziert CO2-Emissionen während des Wartens.

– Weniger Kraftstoffverbrauch, denn das Ausschalten der Fahrzeugmotoren senkt den Kraftstoffverbrauch auf lange Sicht … wie BMW es uns gelehrt hat.

– Weniger Stress, da Fahrer/Fußgänger exakt wissen, wie lange zu warten ist.

–  Sicherheit beim Fahren (+) Zahl der Verkehrsunfälle (-).

Liebe Münchner, nicht Ampeln sollten Eure Feindbilder sein. Ja, sie verbrauchen Strom, aber auch das kann man wieder nutzen. Auch in Eurem Sinne. Da hättet auch ihr drauf kommen können. 😉

[via Infosthetics, Gizmodo and @krees]

Januar 19, 2010 at 4:39 pm 1 Kommentar

3-2-1-meins | Nachwuchs auf 28 Zoll

Jetzt wo (Singlespeed) Fahrräder zu den Gewinnern des globalen Klimawandels gehören und Vintage irgendwie auch im Trend liegt konnte ich nicht wiederstehen: ich bin megastolz und stelle hier nun mein neues Motobecane Vintage Singlespeed Rennrad aus den 70er Jahren vor. Sensationell viele Originalteile, liebevoll gepflegt und sanft restauriert. Das waren die Worte des Vorbesitzers. Von mir gibt es ab jetzt nur noch das Hinterrad zu sehen.

MOTOBECANE

 

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Juli 3, 2009 at 10:16 am 1 Kommentar

Was man nicht selber bezahlen muss, das würdigt man auch nicht.

Zwei Fernsehbeiträge auf öffentlich-rechtlichen Sendern, eine Unterhaltung mit meinem Onkel zum Thema Heizkosten („Die nebenan heizen Sommer wie Winter – da ist konstant 30° in der Wohnung“), damit verbundenen Sparpotentialen, die Äußerungen von Herrn Seehofer (CSU) zum Thema „Arbeitsplätze vor Klima“ und mein heutiger Berührungspunkt mit dem VDZ haben meine Halsschlagader mal wieder deutlich zum Vorschein treten lassen … und das nur wenige Wochen, nachdem ich die clean coal revolution proaktiv angekündigt habe zu unterstützen – Danke Max für das Supermarktbeispiel heute. Bei meiner Vision und Aktivität bleibe ich auch weiterhin, aber fangen wir doch mal von vorne an.

Meine These: „Wer Heizgeld auf Grund von Hartz IV oder ALG II Bezügen bekommt, der spart im Winter nicht wirklich. Der prasst richtig damit, weil er es selber ja nicht bezahlen muss.“

„Leistungen für Unterkunft und Heizung werden in Höhe der tatsächlichen Aufwendungen erbracht (…).“ heißt der einfache Satz aus dem Hartz-IV-Gesetz „(…), soweit diese angemessen sind“. Hm, was heißt eigentlich angemessen?

Drei Artikel habe ich für Euch zum Einstieg herausgesucht: Elfköpfige Familie erhält Rekord-Hartz-IV, Wer arbeitet, ist der Dumme!, Wozu Arbeiten? Hartz IV reicht doch! … ja, sicherlich allein schon auf Grund der Überschriften ein fast einseitiges Bild. Vorurteilsbehaftet, ja zugegeben. Das bitte ich hier kurz zu entschuldigen – auch wenn die Fuldaer Zeitung (24. November 2008) von traurigen aber vor allem enttäuschten Landräten berichtet.

Meine Essenz aus den drei Quellen: Für reguläre Arbeit und bewusstem Umgang mit knappen Ressourcen fehlen irgendwie die Anreize in unserem Land. Frage ich mich, wo es auf der Strecke geblieben ist. Das brachte mich aus zwei Gründen unweigerlich zu einem Beitrag der ARD (s. u.) aus dem Monat Juni diesen Jahres: Datenschutz und Überwachung … wegen der Vorurteile. 

Vorurteile dieser Art sind Unterstellungen (Tatbestand des Betruges) bis hin zum Eingriff in die Intimsphäre. Das ist nicht gut und die ‚Ermittlungsdienste‘ der ARGE erinnern – wie Panorama dokumentiert hat – eher an die Stasi, als an Überprüfung von Wahrheit und Pflichten. Und mit dem Thema Datenschutz hat das dann auch nichts mehr zu tun.  Das hat in meinen Augen nichts mit Sozialstaat zu tun, sondern ist aller höchstens Sozialüberwachung und -verwaltung. Was aber, wenn wir das Thema wörtlich nehmen und mal dahingehend beleuchten, dass Heizgeld (im Rahmen von Hartz IV oder ALGII) als solziales Geschenk zu sehen und nicht als selbstverständlich (von beiden Seiten) angesehen werden darf. Denn das passiert derzeit gefühlt in der gesamten Debatte.

Geschenke sollen nämlich eigentlich Freude verbreiten. Für die meisten Menschen sind sie Ausdruck der inneren Beziehung zu dem Beschenkten. Wie jemand schenkt, hängt aber auch davon ab, was für ein Typ „Schenker“ er ist. Manche schenken um anzugeben, andere um Macht auszuüben, aus Mitleid, Pflichtbewusstsein, um zu helfen, oder ganz einfach um Freude zu verbreiten. Letztere Gründe klingen eher nach sozialer Gesinnung finde ich. Damit sind echte (soziale) Geschenke aber auch bedingungslos. Jeder muss sich nur im Klaren sein, welche Sprachen Geschenke sprechen, welche Symbolik darin steckt. Vier Formen kann man unterscheiden:

  1. sie schenken übermäßig
  2. sie schenken etwas Nützliches
  3. sie schenken den Standard
  4. sie schenken, was gefällt

Wir sind uns einig, dass die Verhältnismäßigkeit stimmen, es zweckbestimmt sein, den Lebensstandard garantieren und auch zu innerer Wärme führen muss. Mein einziger Punkt ist die gegenseitige Selbstverständlichkeit. Und hier halte ich es mit der Empfehlung der Stiftung Warentest: Die Stiftung Warentest bietet im Rahmen der Serie „Energie sparen“ aus dem Heft Finanztest 12/2008 wieder neue Tipps zum kostenlosen Download. Diesmal geht’s ums richtige Heizen, Lüften und das Stoppen von unnötigen Wärmeverlusten. Laut Finanztest kann ein durchschnittlicher Haushalt mit wenig Aufwand seinen Energieverbrauch um bis zu 30 Prozent senken. Da freuen sich der eigene und der staatliche Geldbeutel ebenso wie die Umwelt. Wenn alle an einem Strang ziehen. Konstant 30° in der Wohnung sind dann auch wirlich zu viel. Bitte begreifen wir das als ein Geschenk für alle. Frohe Weichnachtszeit.

Dezember 2, 2008 at 6:50 pm Hinterlasse einen Kommentar

Kleine Gewinner des globalen Klimawandels (Teil 4): Sauberes Shoppen

Riesige Supermärkte, die ausschließlich Bio-Produkte anbieten, sind ja mittlerweile ein alter Hut. Neu hingegen ist Deutschlands erster Klima-Supermarkt.

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In Mühlheim an der Ruhr hat der Betreiber ein Pilotprojekt ins Leben gerufen, bei dem nach eigenen Angaben der Energieverbrauch um 50 Prozent gesenkt und der sog. Treibhausgasausstoß völlig vermieden werden soll. Das will die Handelskette mit mehreren Maßnahmen erreichen:

– Einer riesigen Fotovoltaikanlage auf dem Dach,

– geheizt wird zum einen mit der Abwärme der Kühlungssysteme, der Restbedarf wird mit Erdwärme gedeckt,

– die Beleuchtung erfolgt größtenteils über große Fenster in den Decken und zusätzlich Energiesparlampen,

– an allen Kühlregalen sind Deckel/Türen,

– der Strom wird zu 100 Prozent aus Wasserkraft gewonnen und 

– Lieferfahrzeuge sind CO2-arm.

Dezember 2, 2008 at 11:01 am Hinterlasse einen Kommentar

Nach Call-A-Bike kommt Call-A-Car

Die viel gescholtene Bahn hat’s vorgemacht, der viel gescholtene Daimler-Konzern macht’s nach:

In Berlin zählen sie schon so sehr zum Stadtbild, dass die Räder mit dem DB-Logo schon gar nicht mehr ins Gewicht fallen.

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Wer nicht selbst einen Drahtesel zuhause hat und zudem mutig genug ist, Städte wie Berlin, Frankfurt/M., Köln, München, Stuttgart oder Karlsruhe per Fahrrad zu erkunden, der ruft schnell eine Nummer an, bekommt im Austausch einen Pin, den er ins Rad eingibt, und ab geht die Post.

Daimler geht da einen Schritt weiter und schickt in Ulm mit einem ähnlichen Prinzip Smarts auf die Reise.

 

Bei car2go hat der Konzern massenhaft Smarts über das Stadtgebiet verteilt,  die rund um die Uhr von gemietet werden können. Dazu ist eine einmalige Registrierung nötig. Ebenfalls per Telefon erfolgt die Freischaltung. Minutengenau wird anschließend abgerechnet. Kostenpunkt: 19 Cent pro Minute. Zum Vergleich: Die Bahn verlangt 8 Cent pro Minute für ein Fahrrad, maximal jedoch 9 Euro pro Tag (zusätzlich entfällt eine einmalige Anmeldegebühr an).

Noch dürfen ausschließlich Daimler-Mitarbeiter an dem Projekt teilnehmen. Bin gespannt was bei dem Feldversuch herauskommt. Interressant wäre  in diesem Zusammenhang auch, wie die Ulmer Taxifahrer auf dieses Angebot reagieren und ob sie die Smarts nachts bei heimlichen Guerilla-Aktionen in die Pampa fahren.

November 19, 2008 at 10:40 am 2 Kommentare

The next Hype (2): Reverse Graffiti wird die Städte verändern

Seit ein paar Monaten beobachte ich mit wachsender Begeisterung die weltweite REVERSE GRAFFITI Community, die zumindest gefühlt jeden Tag größer wird. Grundsätzlich geht es hier um Kunst. Kunst, die von den Akteure mit Wasser, Seife und Bürste durch Reinigung verschmutzter Flächen im öffentlichen Raum entsteht. Die gesäuberte Fläche ergibt das Graffiti. Schauen wir uns das mal an. Ich habe meine drei Lieblingsbeispiele herausgesucht:

Das auch Unternehmen das Thema für sich breits entdeckt haben ist nicht weiter überraschend. Kreative Leuchte ist mit Sicherheit der IBM reverse graffiti commercial, den Ihr hier anschauen könnt.

Und weil ich die Projekte auch klasse finde und zeigen möchte das langsam aber sicher keine Stadt mehr verschont bleiben wird gibt es hier noch was aus Paris und hier noch was vom Urvater aus Brasilien. t. b. c.

Oktober 11, 2008 at 1:21 pm Hinterlasse einen Kommentar

Kleine Gewinner des globalen Klimawandels (Teil 3): Saubere Kohle in Spremberg

Kohle. Eines der zahlreichen ungeliebten Kinder der Deutschen. Unter Tag wie auch über Tage wird es gefördert. Das Saarland und das Rhein-Ruhrgebiet haben besonders davon profitiert. Und darunter gelitten. Der Kohlebergbau im Saarland bspw. ist seit der keltischen Zeit durch Ausgrabungen und seit 1429 auch schriftlich belegt, planmäßig wird der Bergbau allerdings erst seit dem 18. Jahrhundert betrieben. Auf eine lange Tradition kann dieser Berufsstand zurückblicken. Ein Fakt, der im Tatort („Das schwarze Grab„) gewürdigt wurde. Die Schließung eines Werkes war das zentrale Thema. Dramatisch insgesamt der Verlauf und die Brutalität unter Tage.

Was ich nun in der aktuellen Ausgabe der Technology Review lesen durfte ist in meinen Augen großartig, denn es verleiht nicht nur dem Thema Kohle eine völlig neue Dimension. Nicht brutal. Sondern sanft. Zur Umwelt. Das belebt darüber hinaus auch wieder die Förderung von Kohle in unserem Land. Die RAG hat es ja schon angekündigt. Immerhin sind wir Deutschen weltweit führend in der Bergwerkstechnik. Ja, jedes Jahr werden nicht viele Ingenieure in diesem Bereich ausgebildet und auch weltweit gesucht. Die besten kommen aber aus unseren Landen. Dem Land der Ideen eben.

Eine sensationelle Idee in meinen Augen hatte das Unternehmen Vattenfall. Kein deutsches Unternehmen, aber nicht minder geprägt durch Pannen, Skandale und Probleme in den letzten Monaten. Vattenfall und Technology Review sprechen nämlich beide schon von der clean coal revolution.

 

 

 

 

 

 

Spremberg in Süd-Brandenburg, die sogenannten ‚Perle der Lausitz‘, ist der Geburtsplatz dieser sogenannten Revolution. Früher wurde die (Braun-)Kohle einfach nur verfeuert, um daraus Energie zu gewinnen und für die Menschen nutzbar zu machen. Tolle Sache, hat auch lange funktioniert, hatte nur einen Haken: jede Verbrennung setzte jede Menge CO2 frei. (raun-)Kohle besonders viel. (Braun-)Kohle zu verbrennen ist damit heute nicht mehr die zeitgemäßeste Art, Energie für die Massen herzustellen. Wir setzten ja neuerdings alle auf Umwelt und auf weniger CO2 Emissionen. Vattenfall hat das Blatt nun gewendet und nimmt in Spremberg ein Neuartiges Braunkohlekraftwerk in Betrieb. Man hat ein Verfahren entwickelt, dass das bei der Verbrennung entstanden CO2 bindet, speichert und somit nicht mehr an die Umwelt abgibt. Die Kohlendioxide werden unterirdisch gelagert. Sensationell klingt das für mich.

„Vattenfall hat bereits 2001 ein Projekt zur Erforschung der sogenannten CCS-Technologie (Carbon Capture and Storage) aufgesetzt. Das Unternehmen will nach einem mehrjährigen Testbetrieb der Pilotanlage bis spätestens 2015 zwei Demonstrationskraftwerke mit einer elektrischen Leistung von bis zu 500 Megawatt bauen. Ab 2020 soll die Technologie dann serienreif und wettbewerbsfähig zur Verfügung stehen.“

Zugegeben, diese Technologie löst noch lange nicht alle Probleme. Aber sie ist eine Forschungsprojekt, was den Status Quo hinterfragt, auf den Prüfstand stellt und Optimierung bekannter Technologien im Sinne des omnipräsenten Parameters Umwelt bedeutet. Vor dem Hintergrund, dass in China jede Woche ein neues Kohlekraftwerk (ohne Oxyfuel-Verfahren) ans Netzt geht und die Umwelt zusätzlich belastete, ist das hier eine mögliche Zukunftsvision, die als reales Konzept nun in die Erprobungsphase geht.

Mich befremdet an dieser Stelle der Widerstand gegen dieses Pilot Projekt. Aus wissenschaftlicher Sicht handelt es sich ganz klar um ein besonders fortschrittliches und zukunftsweisendes Projekt … und vergessen wir hierbei mal die positiven Image-Wechselwirkungen für Vattenfall. Irgendwo müssen wir doch mal anfangen und Fakten schaffen. Oder?

September 25, 2008 at 9:00 am Hinterlasse einen Kommentar

Von wegen OPEC und Machtwort und so …

Ich bin irritiert: Heute Morgen fahre ich mit 1/3 vollem Tank (Skoda Oktavia 2.0 Ambiente, Durchschnittsverbrauch von deutlich unter 8l Benzin auf 100km) in der Absicht ihn mal wieder zu füllen (… danke für die Details an den AvD und die EUROPÄISCHE KOMMISSION Generaldirektion Energie und Transport) zunächst an der ARAL meines Vertrauens, dann an der Total meines Vertrauens und an der Esso meines Vertrauens vorbei. Überall das gleiche Trauerspiel …

… egal ob Düsseldorf oder Köln … offensichtlich ist einer der wichtigsten Trends noch in keinem der beiden Städte (oder vielleicht noch nicht mal bei den Mineralölkonzernen) angekommen:

 

Der Preis für ein Barrel ist gestern Nacht auf einen neuen Tiefststand (ja, Ihr lest richtig) seit April gesunken: der Schlusskurs gestern für ein Barrel (= 159 Liter) Leichtöl lag bei 103,26 Dollar. So niedrig wie zuletzt Anfang April 2008. (Randbemerkung für alle Zocker: Gold wurde übrigens wieder billiger: Die Feinunze kostete 773,95 US-Dollar und notierte damit 0,4 Prozent niedriger.)

Seit Wochen sinkt der Ölpreis und ich bekomme das an der Tanke nicht mit?

(mehr …)

September 10, 2008 at 4:05 pm 1 Kommentar

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