Posts filed under ‘Telekommunikation’

Von wegen „Oops!“ … so nicht, Jungs! #fail #peek

Das hat man davon, wenn man Erster sein will: Funzneues mobiles Gerät auf dem europäischen Markt, was (natürlich sehr wahrscheinlich) die Welt verändern revolutionieren wird und ZACK: es funktioniert nicht! Heute in der Post war ein weiteres mobiles Endgerät für meine Sammlung und als Testgerät: Spotnik’s Peek – Simply Email … guckst Du hier:

Vielleicht kennen es ein paar von Euch aus Amerika (dort gibt es auch das Twitter Peek) Über das Gerät an sich will ich erstmal nicht lange reden – das holen wir später nach. Was mich neugierig macht ist die darin enthaltene Datenflatrate, die mir „NO ROAMING fees throughout Europe!“ verspricht. Super Angebot und mit einer Service Fee von maximal 20 Euro sehr überschaubar und ein tolle Angebot für Firmen, deren Mitarbeiter viel unterwegs sind und sie sich keine teuren Smartphones mit intransparenter Roaming-Tarifstruktur leisten wollen. Nun, das klassische UNPACKING (Auspacken, Akku rein, Einschalten, etc.) sieht in den ersten 30 Sekunden erfolgsversprechend aus … bunter Bildschirm geht an, Antenne blinkt ein paar Sekunden, dann verschwindet das rote Kreuz links von der Akkuanzeige und dann DAS, nachdem ich meine erste Email einrichten möchte:

Hat jemand eine Idee, die NIX mit der Hotline zu tun hat. Darauf habe ich nämlich gar keine Lust.

Juli 1, 2010 at 4:43 pm 3 Kommentare

… gesendet vom iPad aus dem Garten | Rückblick nach einer Woche Selbsttest

Ihr kennt es sicher alle: Seit Smartphones ihren Weg in immer mehr Hände finden erreichen uns immer und überall Mails mit dem Abbinder „gesendet von … meinem iPhone, meinem HTC Hero, meinem Windows Mobile Phone, meinem Blackberry, etc.“ – da fällt mir auf: wo bleibt eigentlich Nokia? Vorhin erhielt ich die erste Mail von einem iPad (siehe Überschrift – danke Marco) und das war mein Stichwort, mein erstes Resümee nach einer Woche mit dem neuen Apple Produkt zu ziehen.

Technikdetails, Medien-Hype, Auspacken & Co. schenke ich mir. Mich interessiert eigentlich nur, was das Ding im täglichen Umgang kann. Über die negativen Aspekte gibt es genug andere Blogeinträge. Fazit vorab: Internet, Mails, Präsentationen und Videos/Fotos werden zu einem komplett neuen Erlebnis. Im Job wie auch privat.

Internet: So einfach wie noch nie. Dadurch, dass ich das Gerät einfach (fast) überall dabei habe kann ich auch überall innerhalb von wenigen Sekunden Online alles nutzen, was ich gerade brauche. Im Meeting den letzten Stand der Website aufgerufen, die Konkurrenz gecheckt oder Datenbank en zu Bilanzen, Studien oder News durchsucht. Das geht nebenbei, ganz schnell und ist megahilfreich = steigert die Produktivität. Ingesamt eigentlich vor allem, weil das Internet jetzt erst richtig touchy wird.

Mails: … aus dem Garten. Mailkonten einrichten, verwalten und Mails schreiben ist mit den gängigen Smartphones schon echt easy geworden. Das iPad verbessert das signifikant durch die Größe des Bildschirms und der Tasten verglichen mit bspw. dem HTC Hero. Mitgeliefert werden zwar PDF Reader und Office-Programme nicht, gibt es aber für relativ schmales Geld im App-Store zu kaufen. Mails mit dem iPad aus dem Meeting heraus zu schreiben geht damit übrigens deutlich schneller als mit einem Smartphone. Man trifft die Tasten, kann vollständige Sätze schreiben, was einfach netter und freundlicher ggü. Kollegen und Geschäftspartnern ist.

Präsentationen: Drei Männer in einem Raum starren auf einen Bildschirm. Ablenken lassen sie sich nur von Zwischenfragen oder durch ablegen des Pads. Mein Eindruck ist, das Präsentieren wieder interaktiver wird mit dem iPad. Klar wird es schwer das Ding an den Beamer zu klemmen, aber nun kann man auf eine andere Weise Dinge rumzeigen, teilen und Teilnehmer einer Präsentation einladen direkt (kollaborativ) mitzuwirken am Endergebnis. Das ist wirklich toll und ein echter Unterschied zu PowerPoint Bleiwüsten. Vielleicht sogar die Vorstufe zu reinen Bewegtbild Präsentationen?

Videos/Fotos: Hm, bleiben wir beim Thema Bewegung. Früher musste man zu einem Computer hingehen, um etwas zu sehen. „Komm doch mal rum, ich zeig Dir mal was.“ wurde kurzzeitig abgelöst durch das Versenden von Links via Email, Facebook und Skype. Gerade im Alltag sehe ich derzeit wie super es ist, digitale Inhalte Menschen in die Hand geben zu können. Das ist für mich die eigentliche Revolution in dem Gerät. Nicht, dass es den PC verdrängt (nicht wahr liebe DIE ZEIT … schaut Euch mal den Marktanteil an!).

Eine erste kritische Randbemerkung bleibt – ich möchte Sie gerne direkt in einem Wunsch formulieren: Bitte, bitte, bitte liebe Apple Jungs … einigt Euch mit Adobe, gebt uns Flash auf dem iPad … sonst wird es jeder zweite nach einem halben Jahr in die Ecke werfen. Ehrlich!

Juni 4, 2010 at 6:37 pm 1 Kommentar

Android weiter auf dem Vormarsch | Version 2.0 des Google-Betriebssystems steht vor der Tür

Die Ankündigung zur Google Maps Navigation (beta) …

… hat zu einem dramatischen 16,4 %igen Abfall des Börsenkurses (29.10.09 | von $37.78 auf $31.59) der Firma Garmin geführt. Ähnlich ergeht es auch TomTom …

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Nun wissen wir, warum bald keiner mehr in ein TomTom Gerät investieren wird – nicht nur, weil das Thema Sprache dort kritisch ist. Und auch wenn Apple mit seinem iPhone einfach mal mehr Apps als alle anderen anbietet (noch), so ist das Thema Android in meinen Augen perspektivischer ausgerichtet. Das es eine kritische Masse erreichen wird zeigt die Reaktion des Kapitalmarktes heute deutlich. Die Erwartungen gehen auch dort in eine ähnliche Richtung.

Interessant sind übrigens auch die Hardware Ankündigungen von HTC, Motorola und Asus! PS: I still like my HTC Hero! 😉

Oktober 29, 2009 at 5:17 pm Hinterlasse einen Kommentar

Keine Lust auf Räuber und Gendarme

Wer sich viel im Internet bewegt, zudem ein Freund von Musik und Filmen ist, der kennt die drängenden Fragen: Was darf ich? Was darf ich nicht? Und ab wann verletze ich Urheberrechte – von denen ich als Journalist natürlich großer Fan bin?

Bei dem immer noch recht jungen Segment der Netz-Juristerei fällt es leider schwer, den Überblick zu behalten. Deshalb verdienen die Jungs und Mädels von irights.info auch ein besonderes Lob. Auf ihrer Seite gibt es ausführliche Infos darüber, wie häufig man eine CD an Freunde weitergeben darf, was mit TV-Sendungen im Internet ist und wie sich Zeitungen strafbar machen, die die Texte ihrer Freien ohne Genehmigung veröffentlichen. Ein Blick lohnt sich!

Oktober 19, 2008 at 1:37 pm Hinterlasse einen Kommentar

Meine Zahl des Tages: 4 Milliarden …

Handyverträge. Nein, die 4 Milliarden beziehen sich zur Abwechslung mal nicht auf ein aktuelles Übernahmeangebot für ein in Not geratenes Finanzinstitut in den USA oder gar das Angebot der Deutschen Bank für die angeschlagene FORTIS … heute hier und morgen weg. Kürzlich hat die Internationalen Telekommunikations-Union (ITU) in Genf ihre aktuellen Zahlen zur weltweiten Handynutzung veröffentlicht.

4 Mrd. ist krass beeindruckend!

Also, wenn das T-Mobile G1 bis Dezember in den USA das iPhone überholt haben möchte, dann aber mal ran. Jeder Vertrag zählt. Die Zälungen lassen jedoch jeweils zwei Tatsachen ausser Acht: In vielen Industrieländern besitzen die Menschen oft mehr als nur einen Vertrag, während sich in Entwicklungsländern meist mehrere Personen ein Handy teilen. Soweit die Fakten.

September 30, 2008 at 2:49 pm Hinterlasse einen Kommentar

Festnetz wird zum teuren Luxusvergnügen

Nachdem man mich nun schon mehrfach gerügt hat, dass ich keinen Festnetzanschluss (und -telefon) mehr habe (deswegen telefoniert man jetzt weniger) und mich in der letzten Woche leidenschaftlich zum T-Mobile G1 geschrieben habe – für dieses mobile Gerät braucht man definitiv keinen Festnetzanschluss – fühle ich mich endgültig motiviert ein paar ergänzende Takte dazu loszuwerden. Einerseits als Rechtfertigung für mein unzeitgemäßes und unangepasstes Handeln heute. Andererseits aber gerne auch als Argumentationsgrundlage für alle, die meiner Vision folgen möchten.

Was in Amerika schon deutlich weiter fortgeschritten ist wird bei uns erst in ein paar Jahren so deutliche sichtbar werden: Ja, auch wir schaffen das Festnetz ab. Weil es zu teuer ist/ wird. Frei nach dem Motto ‚Always on, always connected‘ werden in den nächsten Jahren immer weniger Gesprächsminuten auf das Festnetz entfallen. Und damit auch in zahlreichen Haushalten überflüssig und abgeschafft. Warum?

Nielsen hat sch hier das Thema zumindest für Amerika schon etwas genauer zur Brust genommen. Hier können sogar schon Aussagen darüber getroffen werden, wer sich seines Festnetzanschluss entledigt hat. Es sind, und das überrascht nicht wirklich, die Jungen und die Armen – 2/3 sind unter 35 Jahre alt und 46% verdienen weniger als 50.000$ pro Jahr. Es konnte nachgewiesen werden, dass Singles und Doubles verglichen mit einem Festnetztelefon bis zu 33$ pro Monat sparen können. Das sind eine Menge Big Mäc.

 

Ich möchte mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber ich könnte mir eine ähnliche Entwicklung auch für Deutschland vorstellen. Rein statistisch gesehen hat jeder Deutsche etwas mehr als einen Mobilfunkvertrag, das heißt Festnetz konkurriert gegen Handy und nicht umgekehrt.

Mit den jüngsten Smartphones wird nun auch noch Internet mobiler und VoIP verfügbarer. Die Prognose für die nächsten 10 Jahre sagt, dass gerade Privathaushalte mit mittlerem Einkommen sich für eine sog. Medien-Flatrate entscheiden werden, die einfach alle Verbindungen des täglichen Lebens beinhaltet und abdeckt.

September 27, 2008 at 5:26 pm 2 Kommentare

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