Posts tagged ‘Apple’

… gesendet vom iPad aus dem Garten | Rückblick nach einer Woche Selbsttest

Ihr kennt es sicher alle: Seit Smartphones ihren Weg in immer mehr Hände finden erreichen uns immer und überall Mails mit dem Abbinder „gesendet von … meinem iPhone, meinem HTC Hero, meinem Windows Mobile Phone, meinem Blackberry, etc.“ – da fällt mir auf: wo bleibt eigentlich Nokia? Vorhin erhielt ich die erste Mail von einem iPad (siehe Überschrift – danke Marco) und das war mein Stichwort, mein erstes Resümee nach einer Woche mit dem neuen Apple Produkt zu ziehen.

Technikdetails, Medien-Hype, Auspacken & Co. schenke ich mir. Mich interessiert eigentlich nur, was das Ding im täglichen Umgang kann. Über die negativen Aspekte gibt es genug andere Blogeinträge. Fazit vorab: Internet, Mails, Präsentationen und Videos/Fotos werden zu einem komplett neuen Erlebnis. Im Job wie auch privat.

Internet: So einfach wie noch nie. Dadurch, dass ich das Gerät einfach (fast) überall dabei habe kann ich auch überall innerhalb von wenigen Sekunden Online alles nutzen, was ich gerade brauche. Im Meeting den letzten Stand der Website aufgerufen, die Konkurrenz gecheckt oder Datenbank en zu Bilanzen, Studien oder News durchsucht. Das geht nebenbei, ganz schnell und ist megahilfreich = steigert die Produktivität. Ingesamt eigentlich vor allem, weil das Internet jetzt erst richtig touchy wird.

Mails: … aus dem Garten. Mailkonten einrichten, verwalten und Mails schreiben ist mit den gängigen Smartphones schon echt easy geworden. Das iPad verbessert das signifikant durch die Größe des Bildschirms und der Tasten verglichen mit bspw. dem HTC Hero. Mitgeliefert werden zwar PDF Reader und Office-Programme nicht, gibt es aber für relativ schmales Geld im App-Store zu kaufen. Mails mit dem iPad aus dem Meeting heraus zu schreiben geht damit übrigens deutlich schneller als mit einem Smartphone. Man trifft die Tasten, kann vollständige Sätze schreiben, was einfach netter und freundlicher ggü. Kollegen und Geschäftspartnern ist.

Präsentationen: Drei Männer in einem Raum starren auf einen Bildschirm. Ablenken lassen sie sich nur von Zwischenfragen oder durch ablegen des Pads. Mein Eindruck ist, das Präsentieren wieder interaktiver wird mit dem iPad. Klar wird es schwer das Ding an den Beamer zu klemmen, aber nun kann man auf eine andere Weise Dinge rumzeigen, teilen und Teilnehmer einer Präsentation einladen direkt (kollaborativ) mitzuwirken am Endergebnis. Das ist wirklich toll und ein echter Unterschied zu PowerPoint Bleiwüsten. Vielleicht sogar die Vorstufe zu reinen Bewegtbild Präsentationen?

Videos/Fotos: Hm, bleiben wir beim Thema Bewegung. Früher musste man zu einem Computer hingehen, um etwas zu sehen. „Komm doch mal rum, ich zeig Dir mal was.“ wurde kurzzeitig abgelöst durch das Versenden von Links via Email, Facebook und Skype. Gerade im Alltag sehe ich derzeit wie super es ist, digitale Inhalte Menschen in die Hand geben zu können. Das ist für mich die eigentliche Revolution in dem Gerät. Nicht, dass es den PC verdrängt (nicht wahr liebe DIE ZEIT … schaut Euch mal den Marktanteil an!).

Eine erste kritische Randbemerkung bleibt – ich möchte Sie gerne direkt in einem Wunsch formulieren: Bitte, bitte, bitte liebe Apple Jungs … einigt Euch mit Adobe, gebt uns Flash auf dem iPad … sonst wird es jeder zweite nach einem halben Jahr in die Ecke werfen. Ehrlich!

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Juni 4, 2010 at 6:37 pm 1 Kommentar

Time for a change…

Nur einer von vielen Gründen, warum Dosen stinken! Ich mag Apple! Klickt erst auf das Bild und anschließend durch das großartige Archiv. 

mac

Thank god I can say: „I’m a Mac!“

Dezember 19, 2008 at 12:36 am 1 Kommentar

Wenn die Roboter kommen, oder wie ERWEITERTE REALITÄTEN helfen könnten.

Mal ganz ehrlich: wer von uns möchte mit einer Stahl-Plastik-Platin-Hülle schmusen? Keiner natürlich. Das ist kalt und unpersönlich. Außer man hat sonst niemanden. Und irgendjemand hat der unpersönlichen Hülle einen flauschigen Überzug in Form einer Robbe (!!!) gegeben. Darf ich vorstellen: das hier ist PARO. Irgendwie erschreckend.

Was die Süddeutsche aber vor ein paar Tagen in diesem Zusammenhang schrieb hat mich lebhaft inspirierte: wie schaffen wir es in Zukunft Mensch und Maschine zusammenzubringen und reale Welt mir digitaler Welt zu verbinden. Aber sind Roboter Tamagotchis für Senioren schon die Spitze des Eisberges, die wir uns vorstellen können? Die Vorzüge von Technik im Alter sind mir generell klar und auch die Funktion der Roboter, aber irgendwie empfinde ich diese ganzen technologischen Spielereien als Fremdkörper in meiner Umgebung. Da gibt es doch sicher was von …

Fragen wir mal bei Metaio nach:

Das Thema AUGMENTED REALITY ist sicherlich für viele nix Neues mehr, auch wenn wir noch ein paar Tage davon entfernt sind, davon im Alltag zu profitieren. Dennoch gibt es erste großartige Anwendungen und Tests, die mich jeden Tag aufs neue faszinieren und die mich derzeit fast dazu bringen über ein iPhone von Apple nachzudenken. Warum? Watch this!

Das geht über reine Betreuungstechnologie für Senioren hinaus, denn ich bin sicher, dass auch die Älteren von morgen aktiver und selbstbestimmter sind als wir derzeit noch alle annehmen.

Oktober 23, 2008 at 9:15 am 1 Kommentar

Warten auf das Google Phone … das T-Mobile G1 ist endlich da

Gerade war es soweit … ich bin noch ganz aufgeregt: Das Google Phone ist endlich offiziell in New York vorgestellt worden. Und ich war live dabei. Auf TWIST habe ich außerdem parallel verfolgt, was alles über T-Mobile, Google und das Baby G1 getwittert wurde. 179 $ soll das Gerät nun mit Vertrag in den USA kosten. Das Thema Android kam mir fast ein klein wenig kurz. Die vier wichtigsten Dinge rund um das Thema T-Mobile 3G sind hier nachzulesen.

Hat das Warten jetzt ein Ende. Schätze nicht, denn bis das Gerät in Deutschland zu bekommen ist wird es noch etwas dauern. T-Mobile ist ja sehr geübt darin, seit das iPhone von Apple gelauncht wurde. ;-))

Eine Sache bleibt aber dennoch in meinen Augen ungeklärt: nämlich die Frage, ob das jetzt das T-Mobile G1 von Google jetzt die große Revolution ist, oder nicht. Die Antwort darauf kann sehr unterschiedlich ausfallen wie ich feststellen musste.

Für Entwickler ist vor allem Android das Zugpferd, denn im Gegensatz zum iPhone muss man nicht erst viel Geld bezahlen und ein Sicherheits-Check-Verfahren durchlaufen, was schlimmer als die Einreise nach China nach den Olympischen Spielen ist, um ein Developer Set zu bekommen. Und im Gegensatz zu Symbion und Windows Mobile ist es auch nicht so streng limitiert, eigene Anwendungen einzupflegen.

Für den Endnutzer des G1 bietet das HTC Gerät erst mal nix wirklich Neues. Endkunden werden wohl zukünftig danach entscheiden, was das heute vorgestellte Smart Phone an Applikationen bietet. Der Erfolg wird somit langfristig bestimmt werden basierend auf der Qualität der mitgelieferten und verfügbaren Applikationen. Und davon gibt es zumidnest heute schon ein paar, die mir die Schuhe ausziehen: have a look at hier, hier und das Demo gibt es hier.

Und das sind die 10 guten Gründe, warum Android und nicht T-Mobile oder HTC oder Google das Apple iPhone bis Ende des Jahres in den USA wegblasen haben werden wie nix.

September 23, 2008 at 6:07 pm 2 Kommentare


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