The next Hype (8): Guerilla Verantwortung (Teil 2)

Als Les UX bezeichnet sich eine Untergrundorganisation, die sich der Bewahrung von Geschichte und Kultur verborgener Ecken in Paris verschrieben hat – das war das Thema von Teil1 des Blogeintrags. Ehrlich gesagt hatte ich nicht damit gerechnet, dass es einen zweiten Teil geben würde. Nun möchte ich Euch das fesselnde Video von Andrew Wonder vorstellen, welches den Urban Explorer Steve Duncan auf einen seiner Streifzüge zur  „verborgenen“ Subway Station in New York City – der City Hall subway station – begleitet. Das Bewahren von Geschichte und Kultur geht auch hier weiter. Tolle Sache … erinnert mich total an das verbotene Erkunden von alten Bergbauschächten in meiner alten Heimat als kleiner Junge. Nur ist das hier wesentlich professioneller.😉

[via Vimeo: http://vimeo.com/18280328]

Mehr gibt es noch hier und hier.

Januar 4, 2011 at 2:02 pm Hinterlasse einen Kommentar

alltägliche Dilemmata

Fast jeder kennt die heilige Dreiecksbeziehung zwischen GOOD, CHEAP und FAST. Vor allem Agenturleute! Gut und schnell wird immer teuer. Gut und Günstig (nicht zu verwechseln mit der EDEKA Handelsmarke) geht niemals schnell. Schnell und billig wird immer mangelhaft in der Qualität sein.

Also was rät man seinen Kunden: Such‘ Dir bitte zwei aus – das Dritte zu realisieren würde an ein Hexenwerk grenzen. Letzteres bitte nie aussprechen, denn sonst will der Kunde genau dieses Hexenwerk. So funktioniert halt die Kraft eines starken Gedankens (INCEPTION).

Nun ist das nicht das einzige Dilemma mit dem man sich so jeden Tag beschäftigt. Hier mal drei, die mich gerade im Kopf auf Trab halten:

1. Virtuelle Pferderennen: viele Teilnehmer – hohe Preisgelder – konstante Marge

2. Anstehender Urlaub: Sonne tanken – Sprache lernen – Surfen gehen

3. Medialer Content: relevanter Kontext – konstante Regelmäßigkeit – einladend zum Teilen

Wer eine Lösung für eines dieser Dilemmata hat … bitte her damit!

September 30, 2010 at 6:30 pm 1 Kommentar

The next Hype (9): Human Augmentation

Aus dem wirklich sensationellen Trailer zu DEUS EX 3 ist mir ein Schlagwort im Kopf geblieben – human augmentation … bei Wikipedia unter enhancement zu finden. Das Wort macht mir etwas Angst beim ersten Zuhören. Finde ich doch als erstes eine kurze Übersicht von Themen, Projekten und Verbesserungen am menschlichen Körper [via Darpa]:

Heißt das, dass wir demnächst alle besser sein wollen werden? Bis gerade eben war mir nicht klar, dass es sich zudem um einen bereits existierenden globalen Markt mit einem Gesamtumsatz von rund 29 Millionen USD handelt. Fast ein bischen wenig, oder? Für den Sport (Olympische Spiele) scheint das ja schon ein paar Tage länger interessant zu sein. Spätestens nach dem Trailer zu FIXED bin ich allerdings drin und auch emotional bewegt: „The movie FIXED takes a critical look at the direction of emerging human enhancement technologies and the ongoing debate the benefits of their implementation.“

Was denkt Ihr?

August 30, 2010 at 11:31 am Hinterlasse einen Kommentar

Von wegen „Oops!“ … so nicht, Jungs! #fail #peek

Das hat man davon, wenn man Erster sein will: Funzneues mobiles Gerät auf dem europäischen Markt, was (natürlich sehr wahrscheinlich) die Welt verändern revolutionieren wird und ZACK: es funktioniert nicht! Heute in der Post war ein weiteres mobiles Endgerät für meine Sammlung und als Testgerät: Spotnik’s Peek – Simply Email … guckst Du hier:

Vielleicht kennen es ein paar von Euch aus Amerika (dort gibt es auch das Twitter Peek) Über das Gerät an sich will ich erstmal nicht lange reden – das holen wir später nach. Was mich neugierig macht ist die darin enthaltene Datenflatrate, die mir „NO ROAMING fees throughout Europe!“ verspricht. Super Angebot und mit einer Service Fee von maximal 20 Euro sehr überschaubar und ein tolle Angebot für Firmen, deren Mitarbeiter viel unterwegs sind und sie sich keine teuren Smartphones mit intransparenter Roaming-Tarifstruktur leisten wollen. Nun, das klassische UNPACKING (Auspacken, Akku rein, Einschalten, etc.) sieht in den ersten 30 Sekunden erfolgsversprechend aus … bunter Bildschirm geht an, Antenne blinkt ein paar Sekunden, dann verschwindet das rote Kreuz links von der Akkuanzeige und dann DAS, nachdem ich meine erste Email einrichten möchte:

Hat jemand eine Idee, die NIX mit der Hotline zu tun hat. Darauf habe ich nämlich gar keine Lust.

Juli 1, 2010 at 4:43 pm 3 Kommentare

Eigentlich wollte ich nur neue Bremsen für mein Bike kaufen …

… aber dazu muss ich wohl nix sagen, oder? MEGA gute Idee! Bin jetzt raus und muss mein Bike auf A-Head Stem umbauen … [via rocknrollinfixieriders designed by Goodmorning Technology and Copenhagenparts] … thank you guys!

Juni 29, 2010 at 1:59 pm Hinterlasse einen Kommentar

… gesendet vom iPad aus dem Garten | Rückblick nach einer Woche Selbsttest

Ihr kennt es sicher alle: Seit Smartphones ihren Weg in immer mehr Hände finden erreichen uns immer und überall Mails mit dem Abbinder „gesendet von … meinem iPhone, meinem HTC Hero, meinem Windows Mobile Phone, meinem Blackberry, etc.“ – da fällt mir auf: wo bleibt eigentlich Nokia? Vorhin erhielt ich die erste Mail von einem iPad (siehe Überschrift – danke Marco) und das war mein Stichwort, mein erstes Resümee nach einer Woche mit dem neuen Apple Produkt zu ziehen.

Technikdetails, Medien-Hype, Auspacken & Co. schenke ich mir. Mich interessiert eigentlich nur, was das Ding im täglichen Umgang kann. Über die negativen Aspekte gibt es genug andere Blogeinträge. Fazit vorab: Internet, Mails, Präsentationen und Videos/Fotos werden zu einem komplett neuen Erlebnis. Im Job wie auch privat.

Internet: So einfach wie noch nie. Dadurch, dass ich das Gerät einfach (fast) überall dabei habe kann ich auch überall innerhalb von wenigen Sekunden Online alles nutzen, was ich gerade brauche. Im Meeting den letzten Stand der Website aufgerufen, die Konkurrenz gecheckt oder Datenbank en zu Bilanzen, Studien oder News durchsucht. Das geht nebenbei, ganz schnell und ist megahilfreich = steigert die Produktivität. Ingesamt eigentlich vor allem, weil das Internet jetzt erst richtig touchy wird.

Mails: … aus dem Garten. Mailkonten einrichten, verwalten und Mails schreiben ist mit den gängigen Smartphones schon echt easy geworden. Das iPad verbessert das signifikant durch die Größe des Bildschirms und der Tasten verglichen mit bspw. dem HTC Hero. Mitgeliefert werden zwar PDF Reader und Office-Programme nicht, gibt es aber für relativ schmales Geld im App-Store zu kaufen. Mails mit dem iPad aus dem Meeting heraus zu schreiben geht damit übrigens deutlich schneller als mit einem Smartphone. Man trifft die Tasten, kann vollständige Sätze schreiben, was einfach netter und freundlicher ggü. Kollegen und Geschäftspartnern ist.

Präsentationen: Drei Männer in einem Raum starren auf einen Bildschirm. Ablenken lassen sie sich nur von Zwischenfragen oder durch ablegen des Pads. Mein Eindruck ist, das Präsentieren wieder interaktiver wird mit dem iPad. Klar wird es schwer das Ding an den Beamer zu klemmen, aber nun kann man auf eine andere Weise Dinge rumzeigen, teilen und Teilnehmer einer Präsentation einladen direkt (kollaborativ) mitzuwirken am Endergebnis. Das ist wirklich toll und ein echter Unterschied zu PowerPoint Bleiwüsten. Vielleicht sogar die Vorstufe zu reinen Bewegtbild Präsentationen?

Videos/Fotos: Hm, bleiben wir beim Thema Bewegung. Früher musste man zu einem Computer hingehen, um etwas zu sehen. „Komm doch mal rum, ich zeig Dir mal was.“ wurde kurzzeitig abgelöst durch das Versenden von Links via Email, Facebook und Skype. Gerade im Alltag sehe ich derzeit wie super es ist, digitale Inhalte Menschen in die Hand geben zu können. Das ist für mich die eigentliche Revolution in dem Gerät. Nicht, dass es den PC verdrängt (nicht wahr liebe DIE ZEIT … schaut Euch mal den Marktanteil an!).

Eine erste kritische Randbemerkung bleibt – ich möchte Sie gerne direkt in einem Wunsch formulieren: Bitte, bitte, bitte liebe Apple Jungs … einigt Euch mit Adobe, gebt uns Flash auf dem iPad … sonst wird es jeder zweite nach einem halben Jahr in die Ecke werfen. Ehrlich!

Juni 4, 2010 at 6:37 pm 1 Kommentar

Kleine Gewinner des globalen Klimawandels (Teil 6): smART Metering

Sparen ist uns Menschen nicht von Natur aus in die Wiege gelegt worden. Noch schlimmer wird es, wenn von Verbot, Sanktion oder Einschränkung gesprochen wird. Nein falsch, wenn Sparen mit diesen Worten in Verbindung gebracht wird. So, wie beim Energiesparen.

Wattson 01

[via DIY KYOTO]

Ein bisschen weniger weh tut es, wenn man Wattson zu Hause mal ein paar Tage getestet hat. Wattson misst den eigenen Energieverbrauch in Wohnung oder Haus und bringt das Ergebnis sekundengenau auf ein kleines, sehr stylisches – fast ipodeskes – Display, welches im Bücherregal oder dem Couchtisch Platz findet. Glaubt mir, jeder der rein kommt nimmt es in die Hand und beschäftigt sich damit. Plötzlich redet man über Energie – plötzlich tut es nicht mehr so weh. Gut so!

Auch zu Hause wird die Neugierde größer: Dank Sherlock, der zugehörigen Monitoring Software kann man basierend auf seinem Stromvertrag Kosten und Nutzung beobachten und ganz nebenbei das eigene Verbrauchsverhalten hinterfragen. Fernseher, Wasserkocher, Ladegeräte … einfach alles wird in Echtzeit dokumentiert.

holmes monitoring software / web community

holmes monitoring software / web community

Mein Fazit nach einigen Wochen Test: Ein echtes Must Have ECO Gadget. Mehr Infos auf der Produktseite. LIVE Demo gibt es bei uns. Smart Metering wird dank eines überzeugenden Designs – man muss es nicht verstecken – zum gesellschaftsfähigen Wohnaccessoire.

PS: Was wohl passieren würde, wenn man Wattson zu jeder neuen Küche als Add-On geben würde? Sozusagen als kluges und veredelndes Designelement!? Ich glaube ja, dass wir schlagartig anders Kochen, Backen, Erhitzen und Wasserkochen würden.

Mai 24, 2010 at 5:47 pm 2 Kommentare

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